Manege frei für den Zirkus Mergelino

 Kinder der Balance-Gruppe bei ihrem Auftritt.
Kinder der Balance-Gruppe bei ihrem Auftritt. (Foto: Maier, AMS)
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Man konnte es förmlich knistern hören. Jede Menge Spannung lag in der Luft, als im November 175 Schülerinnen und Schüler der Albert-Merglen-Schule die Turnhalle in eine Zirkusmanege verwandelten. Eine Woche lang schnupperten sie mit ihren Lehrerinnen und Lehrern, Betreuerinnen und Betreuern Zirkusluft, unterstützt und angeleitet von Christoph Eichler und Dirk Maibauer von Mixtura Unica aus Freiburg. Nun endlich konnten sie ihre neu erlernten Kunststücke den Eltern, Geschwistern und Großeltern vorführen. Begeistert und zum Teil auch ungläubig verfolgten die Zuschauer das eineinhalbstündige Programm. Von ulkigen Clowns über schwebende Trapezkünstler bis hin zu „wilden“ Raubkatzen war einiges geboten.

„Insgesamt 14 altersgemischte Gruppen konnten wir anbieten und jede hat wirklich Unglaubliches geleistet“, schwärmt die kommissarische Schulleiterin Anke Beck. Dass hinter solch einem Zirkusprojekt auch jede Menge Organisation und Aufwand steckt, behält sie nicht für sich. „Wer aber in die Kinderaugen blickt und die Woche gemeinsam mit ihnen erlebt hat, weiß, dass es die Mühe allemal wert war“, freut sich auch Melanie Sauter-Sass aus dem Orga-Team. Auch die Eltern unter Leitung von Nicole Marosi halfen fleißig mit – sei es beim Schminken, Waschen, beim Popcorn- und Getränkestand oder beim zusätzlichen Kuchenverkauf. „Ohne die Unterstützung des Fördervereins und der Eltern wäre das alles nicht möglich gewesen“, weiß Anke Beck.

Während die Leiter-Artisten in schwindelerregende Höhen kletterten, machten sich hinter dem Vorhang schon die Zauberer bereit. Ihnen gelang es am Schluss zum Glück mit dem richtigen Zauberspruch, das in der Schwertkiste verschwundene Kind wieder hervorzuzaubern. Bei den Fakiren wiederum ging es heiß her – die mutigen Kinder standen nicht nur barfuß auf Glasscherben, sondern schafften es tatsächlich, Feuer von einer Hand zur nächsten weiterzugeben. Da stockte dem ein oder anderen Zuschauer kurz der Atem. Kurzweilig und spannend, lustig und sportlich, aufregend und elegant präsentierten die Schülerinnen und Schüler die unterschiedlichsten Kunststücke. Doch auch die schönste Artistenzeit geht einmal vorbei. Auch wenn sich sicherlich nicht nur die neunjährige Sarah wünscht: „Ich hoffe, ich kann noch einmal so eine tolle Zirkuswoche erleben!“

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