108 Kinder und Jugendliche aus ganz Baden-Württemberg nehmenam BaWü-Kids-Cup in Friedrichshafen teil.
108 Kinder und Jugendliche aus ganz Baden-Württemberg nehmenam BaWü-Kids-Cup in Friedrichshafen teil. (Foto: DAV)
Schwäbische Zeitung

31 Teilnehmer sind am Samstag bei der 21. Sektionsmeisterschaft des DAV-Friedrichshafen an den Start gegangen. Da es bei der Jugend (jeweils vier) und den Damen (nur drei) etwas wenig Starter waren, mussten die vier Mädels bei den Damen und die vier Jungs bei den Herren mit starten, berichtet der DAV in einem Schreiben.

Nachdem die Qualifikationsrouten richtig zugeordnet waren, konnten sich die Teilnehmer in den fünf Routen für das Finale qualifizieren. Es wurde fleißig geklettert und geknobelt, bis die sechs Finalistinnen und die zehn Finalisten feststanden.

Im Finale zeigte dann Anne Feiri und Alina Huber, wie die Dachroute im unteren achten Grad zu lösen ist. Anne konnte aufgrund des besseren Qualifikationsergebnisses ihren Meistertitel verteidigen und den Pokal für die Damen zum zweiten Mal in Folge mit nach Hause nehmen, Dritte wurde Dascha Andreieva.

Bei den Herren fing das Finale mit einem klassischen „Erbse“ (Abrutscher am ersten Griff) an und steigerte sich bis zum Verwirrspiel mit wohl zu vielen Griffen noch ein gutes Stück vor dem Top-Umlenker. Am besten kam noch Lorenz Kratzert damit zurecht und konnte Heinrich Lange, der auf den dritten Platz kam, den Pokal wieder abluchsen. Der wieder heimgekehrte Lars Keller konnte sich überraschend den zweiten Platz sichern.

Bei der Siegerehrung ging ein Dank an alle Beteiligten (Kraxxlergruppe, Routen und Boulderschrauber sowie die Helfer) und an die Sponsoren (Meckatzer, CB Kletterwände, VauDe, edelrid, Sport Jakob und Sport Baumhauer), deren Preise unter allen Teilnehmern verlost wurden. Danach klang der Abend wie üblich mit Getränken, Essen und Musik aus, zu später Stunde wurde auch noch eine Bierbank beim Bierbank-Bouldern malträtiert. Bevor es noch rechtzeitig ins Bett ging um den Kids Cup am nächsten Tag ausgeschlafen meistern zu können, heißt es im Bericht weiter.

Am Sonntag fanden sich dann 108 Starter aus Baden-Württemberg ein und verwandelten die Halle in ein magnesiastaubgeschwängertes Tohuwabohu. Nachdem die Routen und Boulder vorgeklettert waren durften sich die Kinder ab zwölf Uhr an insgesamt neun Routen und acht Bouldern austoben. Und es wurde fleißig geklettert, gezogen, gezerrt und gekämpft, bis der Schweiß und teilweise auch die Tränen flossen, heißt es.

Die Routen und Boulder bei den kleinen Kindern (sechs bis neun Jahre) waren wohl etwas zu leicht, es wurden alle gleich mehrfach getoppt, so dass die schnellste Zeit der Speed-Route über die Platzierungen entschied. Bei den Mädchen gewann Ida Stapelberg und bei den Jungs Lukas Ebner (beide Sektion Stuttgart). Die Häfler Wertung konnte Elena Lattner für sich entscheiden, dicht gefolgt von Emma Krüger und auf dem dritten Platz war Julian Förderer.

Bei den größeren Kindern (zehn bis zwölf Jahre) waren die Routen schwer genug und auch die Boulder sahen nicht viele Top Begehungen. Gewinnen konnte bei den Mädchen Analilia Stumpf, ihr fehlte nur ein Wertungspunkt zu allen Durchstiegen, bei den Jungs gelang dies auch Andrin Zedler (beiden Sektion Stuttgart). Paula Ritzer konnte die Häfler Wertung für sich entscheiden und den Wanderpokal Fenja Jauch, die diesmal den dritten Platz machte, abnehmen.

Es dauerte dann etwas, bis die Siegerehrungen (Tages-, Gesamtwertung Kids Cup und Sektionswertung) fertig waren und die Preise der Sponsoren (CB Kletterwände, VauDe, edelrid, Sport Jakob und Sport Baumhauer) verteilt waren. Am Ende gingen aber alle mit einem breiten Grinsen im Gesicht nach Hause.

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