Obere Reihe von links: Tanja Viellieber, Hermann Neurohr, Fabian Meschenmoser, Wilfried Troll, Michelle Neurohr, Oliver Reichar
Obere Reihe von links: Tanja Viellieber, Hermann Neurohr, Fabian Meschenmoser, Wilfried Troll, Michelle Neurohr, Oliver Reichart, Kathrin Neurohr, Marcel Neurohr, Gerlinde Scharpf, Alexandra Remmlinger-Loizenbauer: Untere Reihe von links:Karl-Heinz Aicher, Michael Brugger, Peter Braisch, Erika Katzenmaier, Timo Bolter; (Foto: Narrenzunft)
Schwäbische Zeitung

Die Mitglieder der Narrenzunft Lottenweiler haben bei der Generalversammlung auf das vergangene Jahr zurückgeblickt. Im Vordergrund stand dabei , dass das neue Konzept für den Lottenweilerball ein voller Erfolg war.

Nach einjähriger Planung hatte man beim „Lottiball reloaded“ volles Haus in der Rotachhalle und eine super Stimmung, wie die Zunft in einer Pressemitteilung schreibt.Zunftmeister Hermann Neurohr geht stark davon aus, dass man nach den durchweg positiven Rückmeldungen auch in 2020 wieder ausverkauft sein wird.

Nicht weniger positiv fällt der Rückblick auf das Kaffeekränzle, den Kinderball und den Hemedglonker aus. Und dank des frühlingshaften Wetters am Gumpigen Donnerstag, waren so viele Besucher wie schon lange nicht mehr beim Narrenbaumstellen am Dorfgemeinschaftshaus. Alles in allem also eine rundum gelungene Fasnet 2019.

Für Abwechslung sorgte auch der Bericht von Schriftführerin Yvonne Braunger. Sie trug eine Zusammenfassung der unterjährigen Aktivitäten, die die Narrenzunft Lottenweiler jedes Jahr auf die Beine stellt, als Gedicht vor.

Aktuell hat die Narrenzunft 362 Mitglieder: Ein Ehrenzunftmeister, 13 Ehrenzunfträte, zwei Büttel, 258 Aktive und 88 Passive.

Kassierer Karl-Heinz Aicher ging in seinem Bericht ebenfalls darauf ein, dass die neue Konzeption des Lottenweilerballs auch finanziell voll aufgegangen ist. Insgesamt verfügt die Narrenzunft über gute Reserven. Trotzdem warnte der Kassierer davor, sich auf dem Erfolg auszuruhen. Von Jahr zu Jahr werde es schwerer, schwarze Zahlen zu schreiben.

Im weiteren Verlauf des Abends beschloss die Versammlung noch eine Satzungsänderung. Um bei der Besetzung wichtiger Positionen nicht zu arg eingeschränkt zu sein, wurde der Passus gestrichen, wonach Zunftmeister und Kassierer aus Lottenweiler stammen oder dort ansässig sein müssen. Damit jedoch der Bezug zu Lottenweiler weiter in der Satzung fest verankert bleibt, hält man daran fest, dass auch in Zukunft mehr als die Hälte des gesamten Zunftrates aus Lottenweiler kommen muss.

Schriftführerin Yvonne Braunger als auch Zunftrat Stefan Runge hatten im Vorfeld erklärt, für keine weitere Amtsperiode zur Verfügung zu stehen. Gleich mehrere Bewerber stellten sich zur Wahl. In geheimer Wahl wurde als neue Schriftführerin Alexandra Remmlinger-Loizenbauer gewählt. Ebenfalls in geheimer Wahl wurden als neue Zunfträte Michael Brugger, Fabian Meschenmoser, Erika Katzenmaier, Wilfried Troll und Oliver Reichhart gewählt. Die hierdurch freiwerdende Position als Gruppenführer Hänsele konnte mit Timo Bolter besetzt werden. Als neue Kassenprüferin wurde Tanja Viellieber für zwei Jahre gewählt. Einstimmig im Amt bestätigt wurde Peter Braisch als Vize-Zunftmeister. Ebenfalls einstimmig im Amt bestätigt wurde Nicole Müller als Pressewartin.

Zum Schluss der Versammlung bedankte sich Zunftmeister Hermann Neurohr bei den ausscheidenden Zunftratsmitgliedern Yvonne Braunger für 14 Jahre und Stefan Runge für stolze 29 Jahre Tätigkeit im Zunftrat und ihr Engagement für die Narrenzunft.

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