Lokalmatador Günthör verlängert Vertrag beim VfB Friedrichshafen

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 Jakob Günthör, hier noch mit Ex-Trainer Vital Heynen, bleibt ein weiteres Jahr in Friedrichshafen.
Jakob Günthör, hier noch mit Ex-Trainer Vital Heynen, bleibt ein weiteres Jahr in Friedrichshafen. (Foto: sz)
Schwäbische Zeitung

Nachdem die Volleyballer des VfB Friedrichshafen zuletzt vor allem Abschiede von Spielern vermelden musste, konnten sie nun eine Vertragsverlängerung verkünden: Mittelblocker Jakob Günthör hat seinen Vertrag bei den Häflern um ein weiteres Jahr verlängert.

Der 23-jährige gebürtige Friedrichshafener will gemeinsam mit VfB-Trainer Michael Warm arbeiten, um noch besser zu werden und sich, wie der Verein mitteilt, auf seine nächsten Karriereschritte vorzubereiten.

Günthör will seinen Sprungaufschlag verbessern

Vor allem den Sprungaufschlag möchte Jakob Günthör verbessern. „Ich habe mit Michael Warm geredet und ich weiß, dass er mir helfen kann, in den einzelnen Elementen noch besser zu werden“, sagt Günthör, der aus der VfB-Jugend kam, die Ausbildung bei den Volley YoungStars genoss und nun mittlerweile in seine vierte Profisaison geht.

Auslandsluft schnuppern und die große Volleyballwelt kennenlernen sind die Ziele für ihn in den nächsten Jahren. „Italien wäre schon mein Traum“, sagt er, der das Leben und die Kultur der Südländer mag. „Es ist auch etwas Besonderes in Friedrichshafen – also daheim – Profi sein zu können, aber andere Vereine reizen mich dann schon auch“, sagt er. Dafür will er mit VfB-Trainer Michael Warm im nächsten Jahr zusammen arbeiten. „Ich will einfach bestens vorbereitet sein und ich glaube ein weiteres Jahr in Friedrichshafen tut mir gut“, so Günthör.

Momentan bei der Nationalmannschaft

Zuerst allerdings geht es für den Mittelblocker mit der deutschen Nationalmannschaft auf Weltreise. Nach Frankreich und Brasilien geht es für ihn und seine Teamkollegen in der Volleyball Nations League, bevor das „Heimspiel“ in Leipzig ansteht. Die Europameisterschaft im September würde er gerne spielen – dafür muss er sich in den nächsten Wochen allerdings beweisen.

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