Lilya Zilberstein spielt Grieg und Dvořáks

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Lilya Zilberstein steht demnächst im GZH auf der Bühne.
Lilya Zilberstein steht demnächst im GZH auf der Bühne.
Schwäbische Zeitung

Das Symphonieorchester des Nationaltheaters Prag ist am Mittwoch, 21. Februar, um 20 Uhr im Graf-Zeppelin-Haus zu Gast. Zu hören gibt es Lilya Zilberstein am Klavier.

Im Jahr 2015 hat Lilya Zilberstein als erste Frau den traditionsreichen Lehrstuhl Klavier an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien übernommen, in direkter Nachfolge von Paul Badura-Skoda und Oleg Maisenberg. Sie selbst hat ihre gesamte Ausbildung in ihrer Heimatstadt Moskau absolviert. Ihren ersten internationalen Erfolg erlebte sie 1987 mit dem Gewinn des Busoni-Wettbewerbs in Bozen.

1988 durfte Lilya Zilberstein bereits große Tourneen ins westliche Ausland unternehmen, damals ein echtes Privileg. Zwei Jahre später siedelte sie nach Deutschland über und startete ihre große Karriere. „Lilya ist eine vollkommene Pianistin, mit einer ganz und gar natürlichen Spielweise, einfach Weltklasse“, sagt Martha Argerich, langjährige Duopartnerin von Zilberstein.

Und bis heute konzertiert Lilya Zilberstein auf den großen Podien. Allein im März ist die Grande Dame der russischen Pianistenschule in kurzer Folge bei den Dresdner Musikfestspielen, im Wiener Konzerthaus und in der Elbphilharmonie zu erleben.

Zuvor ist sie mit dem Symphonieorchester des Nationaltheaters Prag unterwegs und am Mittwoch, 21. Februar, um 20 Uhr auch in Friedrichshafen zu Gast. Auf dem Programm stehen Edvard Griegs Klavierkonzert und Antonín Dvořáks 7. Sinfonie. Die Leitung des Konzerts hat der Isländer Gudni A. Emilsson, der dem 1988 gegründeten Symphonieorchester des Nationaltheaters Prag als Gastdirigent bereits über viele Jahre verbunden ist.

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