KTV Oberschwaben beendet Saison auf Rang vier

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  Der KTV geriet am Reck in Rückstand, kämpfte sich aber zurück.
Der KTV geriet am Reck in Rückstand, kämpfte sich aber zurück. (Foto: Verein)
Schwäbische Zeitung

Das Turnteam der KTV Oberschwaben bleibt in der Verbandsliga. Beim Ligafinale in Ludwigsburg belegten die Turner nach einer Leistungssteigerung den vierten Platz.

Die Oberschwabenauswahl ging mit Druck an den Start. Mit Ulm, Schmiden, Bolheim und der KTV lagen vier Teams innerhalb von zwei Punkten am Tabellenende. Um in der Verbandsliga zu bleiben mussten die Oberschwaben mindestens eine Mannschaft im Finale hinter sich lassen.

Am ersten Gerät erhielten die Ambitionen der Oberschwaben zunächst einen Dämpfer, als Routinier Ivan Sommer beim Adlerumschwung gleich zweimal vom Reck absteigen musste. Die KTV musste nun einen Rückstand von vier Punkten aufholen. Mit einer starken Vorstellung am Boden war die Lücke zu Bolheim und Ulm bereits wieder geschlossen. Unterstützt von den zahlreich mitgereisten Fans kam das Team nun richtig in Schwung, heißt es in einer Pressemitteilung. Am Pferd spielten die Turner erneut ihren stärksten Trumpf aus. Im Gegensatz zu den Verfolgern absolvierte die KTV das Gerät ohne Absteiger und mit hohen Noten und setzte sich erstmals von den Konkurrenten um den Klassenverbleib ab.

Lediglich Ludwigsburg und Hohenlohe waren klar besser und duellierten sich um die Meisterschaft. An den Ringen zeigten Julian Rudert und Tobias Kammel keine Blöße und hielten das Team weiter auf Rang drei. Am Sprung kompensierten Luca Dilger, Lukas Schnippe und Alessio Röhr mit ihren sauberen, gestreckten Tsukahara-Sprüngen sogar einen Sturz von Ivan Sommer und hielten den Vorsprung.

Beim Barrenturnen ließ die KTV nichts mehr anbrennen. Mit insgesamt 274,5 Punkten wurde das Team Dritter in der Tageswertung hinter Ludwigsburg und dem Meister aus Hohenlohe. In der Abschlusstabelle rangiert die KTV als Aufsteiger auf dem vierten Platz der Kunstturn-Verbandsliga und konnte drei Vereine hinter sich lassen.

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