KMG-Schülerin gewinnt Lateinwettbewerb

Greta Hartleb
Greta Hartleb (Foto: kmg)
Schwäbische Zeitung

Greta Hartleb, Elftklässlerin am Karl-Maybach-Gymnasium (KMG), hat beim „40. Landeswettbewerb alte Sprachen“ der Stiftung „Humanismus heute“ den ersten Preis gewonnen. Mit ihrer vergleichenden Literaturarbeit zum Thema „Winterträume“ überzeugte sie die Jury der Universität Freiburg.

Dass sich die vermeintlich „tote Sprache“ Latein am KMG lebendiger Beliebtheit erfreut, zeigt nicht nur die jährlich wachsende Zahl der Oberstufenschüler in den Lateinkursen, sondern auch der Erfolg von Greta Hartleb beim Landeswettbewerb, wie die Schule schreibt. Aus fünf vorgegebenen Themen wählte die Elftklässlerin einen Literaturvergleich. In ihrer Arbeit verglich sie dabei ein Gedicht des römischen Dichters Horaz mit dem Werk „Ich träumte von bunten Blumen“ von Wilhelm Müller aus Franz Schuberts Liedzyklus „Winterreise“. Auf die Idee, am Wettbewerb teilzunehmen, brachte sie ihr Lateinlehrer Johannes Spannagel, der vom musikalischen Talent seiner Schülerin wusste.

Die begeisterte Sängerin von Kunstliedern war vom Wettbewerb sofort angetan. „Meine Leidenschaft für Musik mit dem Fach Latein zu verbinden, fand ich an der Aufgabe ungemein spannend“, so die KMG-Schülerin. Ihr musikalisches Wissen war letztendlich dann auch der Schlüssel zum Erfolg. „Insbesondere durch die Besprechung des Schubertliedes“ gelang der Oberstufenschülerin – so ist der Beurteilung zu entnehmen – ein ausgesprochen „ansprechender Vergleich“.

Für ihre Leistung erhielt Greta Hartleb einen Buchpreis. Außerdem qualifizierte sie sich für die zweite Runde des Wettbewerbs, in der sie eine Übersetzungs- und Interpretationsklausur bearbeiten muss. Gestaltet sie auch das erfolgreich, hat sie in einer dritten Runde die Möglichkeit, sich durch einen Vortrag um die Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes zu bewerben.

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