Kirchliche Initiative „Maria 2.0“ bekommt internationalen Preis

Schwäbische Zeitung

Der Frauenbund im katholischen Kirchen-Dekanat Friedrichshafen hat sich in den vergangenen Monaten in besonderer Weise für die Reformbewegung „Maria 2.0“ engagiert. Für diese lokalen Aktivitäten wird dem Frauenbund an diesem Freitag, 3. September, der „Prix Wasserfrau“ verliehen. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im Hotel City-Krone in der Häfler Altstadt. Träger dieses Kulturpreises in der Vierländerregion am Bodensee ist der gleichnamige, internationale Verein unter dem Vorsitz der früheren Schweizer Politikerin Hildegard Fässler aus dem Kanton St. Gallen. Der „Prix Wasserfrau“ wird seit dem Jahr 2002 zum 17. Mal an ein beispielhaftes Projekt zur Gleichstellung von Mädchen und Frauen rings um den Bodensee verliehen. Die Laudatio wird Diplom-Theologin und Dekanatsreferentin Christa Hecht-Fluhr übernehmen. Der Häfler Verein „Frauen helfen Frauen“ ist im Jahr 2004 für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement mit dem „Prix Wasserfrau“ ausgezeichnet worden. Die Bronzefigur der „Wasserfrau“ wird jedes Mal eigens in der Werkstatt der St. Galler Bildhauerin Irene Thoma gefertigt. Aus Spendenmitteln erhält das Projekt, das mit dem Preis geehrt wird, eine größere Fördersumme für die Finanzierung der weiteren Arbeit.

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