Käpt’n Blaubär trifft Veteranen der Lüfte

Lesedauer: 4 Min

Spektakulär: Pilot Toni Eichhorn kommt mit seiner North American T-28 „Trojan“ zu den Do Days.
Spektakulär: Pilot Toni Eichhorn kommt mit seiner North American T-28 „Trojan“ zu den Do Days. (Foto: Sven Vollert)

Die Do Days finden am Samstag, 11. August, von 9 bis 18 Uhr, und am Sonntag, 12. August, von 9 bis 17 Uhr im und um das Dornier-Museum statt. Tickets für Rundflüge gibt es vor Ort, Flüge mit der Ju-52 müssen allerdings im voraus auf www.dlbs.de gebucht werden. Da es in den vergangenen Tagen einzelne Stornierungen gab, waren am Mittwoch wieder Tickets zu haben. Das Programm der Do Days finden Interessierte auf

www.dorniermuseum.de

Mehr als 50 historische Flugzeuge und 8000 bis 10 000 Besucher erwartet das Dornier-Museum am kommenden Wochenende in Friedrichshafen. Seit der ersten Auflage in überschaubarem Rahmen im Jahr 2010 haben sich die Do Days zu einem der bedeutendsten Treffen für Flieger-Fans und Freunde klassischer Flugzeuge im süddeutschen Raum gemausert.

Die erste Maschine ist bereits am Bodensee eingetroffen: die Do-24 ATT von Iren Dornier. Am Samstag und Sonntag wird das Flugboot Gesellschaft von mehr als 50 weiteren betagten Flugzeugen bekommen – unter anderem von dem US-Weltkriegsbomber B 25-J Mitchell, dem Doppeldecker Antonov An-2 oder der Ryan STA Special, auch „Bugatti der Lüfte“ genannt. Manche Maschinen werden nur in der Luft zu bewundern sein, zum Teil bei spektakulären Kunstflugvorführungen, andere können im Ausstellungsbereich des Museums auch genau inspiziert werden. Letzteres gilt zum Beispiel für den Hubschrauber CH-53 der Bundeswehr.

Maschinen werden „strengstens geprüft“

Wer nicht nur schauen, sondern auch abheben möchte, hat dazu bei Rundflügen mit verschiedenen Modellen Gelegenheit. Wie bereits berichtet, sollen auch jene Flüge mit der legendären „Tante Ju“, die die Deutsche Lufthansa Berlin Stiftung (DLBS) anbietet, wie geplant stattfinden. Nach dem Absturz einer Ju-52 in der Schweiz sind die Verantwortlichen zu dem Schluss gekommen, dass es keinen Anlass dafür gibt, den Flugbetrieb einzustellen. Wie Philipp Lindner, Pressesprecher des Dornier-Museums, am Mittwoch auf einer Pressekonferenz berichtete, habe man sich auch bei den anderen Anbietern von Rundflügen nochmal rückversichert, dass alle Maschinen „top gewartet“ seien – was die Luftaufsicht vor Ort dann auch noch einmal „strengstens prüfen“ werde.

Eingebettet ist das Treffen historischer Flugzeuge in ein üppiges Rahmenprogramm. Beim „Landshut-Talk“ am Sonntag wird Projektleiter Martin Brandes berichten, wie ein 15-köpfiges Expertenteam der Lufthansa in 4000 Arbeitststunden die Boeing 737 in Fortaleza (Brasilien) demontiert und für den Transport nach Friedrichshafen vorbereitet hat. Feiern ist angesagt bei der „Pilot’s Party“ mit der Band „Rocksox“ am Samstagabend. Weil das Dornier Museum mit den Do Days nicht nur eingefleischte Flieger-Fans, sondern auch ganze Familien ansprechen will, finden sich im Rahmenprogramm auch ein Tretflieger-Wettrennen, Rundfahrten mit dem historischen Elektro-Kleinwagen „Dornier Delta“, die Zeppelin-Hüpfburg, Kinderschminken oder auch ein Besuch von Käpt’n Blaubär aus dem Ravensburger Spieleland.

Die Do Days finden am Samstag, 11. August, von 9 bis 18 Uhr, und am Sonntag, 12. August, von 9 bis 17 Uhr im und um das Dornier-Museum statt. Tickets für Rundflüge gibt es vor Ort, Flüge mit der Ju-52 müssen allerdings im voraus auf www.dlbs.de gebucht werden. Da es in den vergangenen Tagen einzelne Stornierungen gab, waren am Mittwoch wieder Tickets zu haben. Das Programm der Do Days finden Interessierte auf

www.dorniermuseum.de

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen