Junge Amerikaner aus Peoria zu Gast in Friedrichshafen

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Oberbürgermeister Andreas Brand begrüßt die jungen amerikanischen und deutschen Schüler zusammen mit den Betreuern Danielle Robb
Oberbürgermeister Andreas Brand begrüßt die jungen amerikanischen und deutschen Schüler zusammen mit den Betreuern Danielle Robb und Jackie Eijka aus Peoria sowie Lukas Schenk, Karin Seckinger und Joachim Seliger vom Peoria Club Friedrichshafen. (Foto: Stadtverwaltung)
Schwäbische Zeitung

Der Schüleraustausch zwischen den Partnerstädten Peoria und Friedrichshafen funktioniert seit nunmehr 40 Jahren erfolgreich. Nachdem im Sommer 2017 Häfler Jugendliche in Peoria zu Gast waren, kamen jetzt acht amerikanische Schüler und ihre Betreuerinnen, Danielle Robb und Jackie Eijka, nach Friedrichshafen. Oberbürgermeister Andreas Brand begrüßte die Gruppe im kleinen Sitzungssaal des Rathauses, berichtet die Stadtverwaltung in einem Schreiben.

Beim Empfang im Rathaus gab es viele Informationen von OB Brand zur Stadt, ihrer Geschichte und den wirtschaftlichen Verbindungen mit Peoria. Danach hatten die Jugendlichen Gelegenheit, Fragen an das Stadtoberhaupt zu stellen, was sie rege nutzten. „Ich hoffe, Sie genießen den Aufenthalt in Friedrichshafen, lernen die Menschen und unsere Kultur kennen“, so Brand. Er dankte den Familien, in denen die Jugendlichen während des Aufenthalts in Friedrichshafen leben, und den Verantwortlichen des Peoria Clubs für ihr langjähriges Engagement. Zum vielfältigen Programm gehören Besuche in Ravensburg, München und Konstanz, im Zeppelin-Museum und im Kletterpark. Am Ende des 21-tägigen Aufenthalts wird eine Farewell-Party auf dem Gelände des Ruderclubs gefeiert.

Seit 1978 besuchen Schülergruppen aus Peoria regelmäßig die Zeppelinstadt. Zum ersten Mal war eine Gruppe Jugendlicher aus Peoria am 29. Juni 1978 im Rahmen des People-to-High-School-Student-Ambassador-Programms in Friedrichshafen. Noch im gleichen Jahr reisten Häfler Schüler und Auszubildende nach Peoria. Damit zählt der Schüleraustausch zwischen Peoria und Friedrichshafen zu den ältesten zwischen den USA und Deutschland.

Die Begegnungen begründen sich in erster Linie aus den partnerschaftlichen Beziehungen zwischen den Menschen in beiden Städten und der Unterstützung durch die jeweiligen Stadtoberhäupter. Ohne den Eifer und die Ideen der Verantwortlichen der Peoria-Clubs in Friedrichshafen wie in Peoria wäre es nicht möglich gewesen, über so viele Jahre den Schüleraustausch zu organisieren, schreibt die Stadtverwaltung im Bericht weiter.

Clubpräsidenten, die den Schüleraustausch nachhaltig prägten, waren auf der Seite von Peoria, Karen Robb und Eric Hoadley und auf der Seite von Friedrichshafen Willi Huster. In die lange Liste der Betreuer reihen sich unter anderem Helga und Siegfried Stauber (zwölf Jahre), Iris und Joachim Seliger (neun Jahre) sowie Susanne und Heinz Ewald (sechs Jahre) ein.

Zahlreiche Schüler beider Städte hatten seither Gelegenheit, die jeweilige Partnerstadt und die Region kennenzulernen und Einblicke in das Leben in den Gastfamilien zu erhalten.

Diese Begegnungen sind ein wichtiges Element der freundschaftlichen Verbindungen und tragen aktiv zum gegenseitigen Verständnis der unterschiedlichen Kulturen bei. Viele persönliche Freundschaften entstanden im Laufe der vielen Jahre zwischen den Menschen aus Peoria und Friedrichshafen.

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