So sieht es im Hotel City Krone aus: Moritz Rieger (Zweiter von rechts) stellt eines der Gästezimmer vor.
So sieht es im Hotel City Krone aus: Moritz Rieger (Zweiter von rechts) stellt eines der Gästezimmer vor. (Foto: Nadja Halder)

Sieben Jugendliche haben das Hotel „City Krone“ in der Häfler Innenstadt besucht, um sich einen Eindruck von der Arbeitswelt als Hotelfachmann/-frau zu verschaffen. Das Projekt „Wissen was geht“ der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis machte dies möglich. Schüler im Alter von 14 bis 20 Jahren haben während der Sommerferien die Möglichkeit, renommierte Ausbildungsbetriebe der Region näher kennenzulernen.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging Moritz Rieger, einer der beiden Geschäftsführer, näher auf den Beruf ein. Die Ausbildung dauere in der Regel drei Jahre. Sie findet abwechselnd in der Berufsschule und im Ausbildungsbetrieb statt. Wie in anderen Berufen auch haben die Azubis eine Fünf-Tage-Woche. Der Unterschied bestehe aber darin, dass Fachkräfte im Hotel auch an Wochenenden und Feiertagen arbeiten, erklärte Rieger: „Dafür haben sie dann zum Beispiel dienstags und mittwochs frei“. Die Aufgaben seien sehr vielseitig: Gästebetreuung, Werbung, Essen zubereiten, Rechnungen erstellen, Gästezimmer vorbereiten und vieles mehr.

Die Bereiche der Administration und Logistik dürften auch nicht unterschätzt werden. Sprachen, insbesondere Englisch, seien wichtig, um mit den internationalen Gästen kommunizieren zu können. Arbeitsplätze gibt es in Hotels auf der ganzen Welt. Man habe viel mit Menschen zu tun. Sonst sei es wie im Urlaub, nur, dass man auf der anderen Seite stehe, meinte Rieger. Um herauszufinden, ob der Beruf passend ist, empfiehlt Rieger ein Schnupperpraktikum: „Je früher, je besser“.

Während einer gemeinsamen Führung durch Küche, Frühstücksraum, Lobby und Gästezimmer blickten die Achtklässler nun schon mal hinter die Kulissen. Ein kurzer Film zu den Ausbildungen in Hotellerie und Gastronomie ergänzte das Programm.

In welchem Bereich Rieger selbst tätig ist, wollte im Anschluss die Schülerin Lucy noch wissen. Er mache von allem ein bisschen, sagte er. „Es ist sehr abwechslungsreich.“ Im Prinzip begleite er die Gäste durch den Tag. Angefangen vom Frühstück, der Arbeit an der Rezeption bis hin zur Zimmerführung. „Das Hotel ist wie ein großes Zuhause. Fremde kommen, Freunde gehen“, sagte Rieger. Die Gäste sollen einfach eine schöne Zeit haben.

Unter www.wir-gastfreunde.de finden Interessierte Berufsinfos und eine Ausbildungsplatzbörse im Hotelbereich.

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