Softwareentwickler Marius Dienel zeigt die Grundlagen des Programmierens.
Softwareentwickler Marius Dienel zeigt die Grundlagen des Programmierens. (Foto: Fotos: Selina Rudolph/cou)
Selina Rudolph

Was ist eigentlich ein Fachinformatiker und wie programmiert man den Roboter auf dem Bildschirm so, dass er durch einen Parcours läuft? Praktisches Ausprobieren war für die 18 Teilnehmer von „Wissen was geht!“ bei der Firma Doubleslash angesagt. Sonja Egle von der Personalabteilung, mehrere Mitarbeiter und Auszubildende stellten den Jugendlichen das Unternehmen und die Ausbildungsmöglichkeiten des IT-Dienstleisters vor. Bei der Aktion „Wissen was geht!“ der Wirtschaftsförderung Bodensee können Jugendliche in den Sommerferien Ausbildungsmöglichkeiten und Unternehmen kennenlernen.

Teresa Stier, die selbst ihre Ausbildung bei Doubleslash absolviert hat, stellte den Teilnehmern die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration vor. Interessierte sollten „logisches und analytisches Denken mitbringen“, sagte sie. Auch Englischkenntnisse und Teamfähigkeit seien gefragt. „Das Wichtigste ist Interesse und Spaß am Thema IT“, betonte sie. Softwareentwickler Marius Dienel, der seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung ebenfalls bei Doubleslash gemacht hat, berichtete den Jugendlichen vom Unterricht an der Berufsschule und den Möglichkeiten nach der Ausbildung. „Informatik ist ein junger und sehr vielseitiger Beruf“, sagte er.

Teilnehmer werden aktiv

Die Teilnehmer durften auch selbst aktiv werden. In Gruppen machten sie erste Programmierversuche. Dabei galt es unter anderem, einen kleinen Roboter auf dem Bildschirm an Hindernissen vorbei und durch einen Parcours zu lotsen. Marius Dienel und der Auszubildende Theo Klautke halfen den Jugendlichen bei Problemen. Einige der Teilnehmer hatten selbst schon Erfahrungen im Programmieren und konnten sich gegenseitig Tipps geben. So meisterten fast alle Gruppen die Aufgaben und schickten den Roboter an sein Ziel.

Auch die 14-jährige Verena hat schon Erfahrung im Programmieren. „Ich will später mal in die Richtung Informatik gehen“, steht für sie schon fest. Dennoch hat sie sich bei „Wissen was geht!“ schon mehrere Unternehmen angeschaut, um sich zu orientieren, und ist jetzt in ihrem Berufswunsch noch sicherer.

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