Jahreshauptversammlung: Bundesstützpunkt setzt auf Kontinuität

Das Vorstandsteam der „Freunde des Volleyballs in Friedrichshafen e.V.“ (von li.): Kassenprüfer Guido Fürst, Beisitzer Sebastian
Das Vorstandsteam der „Freunde des Volleyballs in Friedrichshafen e.V.“ (von li.): Kassenprüfer Guido Fürst, Beisitzer Sebastian Schwarz, Vorsitzender Ralf Hoppe, der stellvertretende Vorsitzende Eberhard Utz, Kassierer Simon Quenzer und Kassenprüfer Frank Zender. (Foto: Bundesstützpunkt Volleyball/Gunthild Schulte-Hoppe)
Schwäbische Zeitung

An der Spitze des „Vereins Freunde des Volleyballsports Friedrichshafen e.V.“ steht weiterhin Stützpunktleiter Ralf Hoppe – das hat die Jahreshauptversammlung ergeben. Die Mitglieder wählten ihn einstimmig für weitere zwei Jahre ebenso wie die anderen des Vorstandsteams. Hoppes Stellvertreter bleibt Eberhard Utz, ihre Funktion üben auch die beiden Ex-Youngstars Simon Quenzer (Finanzen) und Sebastian Schwarz (Beirat) sowie die zwei Kassenprüfer Frank Zender und Guido Fürst weiter aus.

In seinem Tätigkeitsbericht blickte Hoppe auf die Herausforderungen durch die Leistungssportreform des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zurück. „Friedrichshafen hat aufgrund vieler Kaderspieler und sehr guter Trainingsbedingungen von der Reform profitiert und ist 2020 für vier weitere Jahre als Bundesstützpunkt anerkannt worden“, so Hoppe. Zusätzliche Mittel für die sportliche und psychologische Betreuung sowie die Ernährungsberatung wurden bewilligt und so das Ausbildungsangebot in Friedrichshafen noch einmal verbessert.

Große Herausforderungen gemeistert

Bedingt durch die Corona-Pandemie gab es auch große organisatorische und finanzielle Herausforderungen. „Das hat uns an alle an die Grenze der Belastbarkeit geführt“, sagte Hoppe. Hinzu kam noch die Schließung der ZF-Arena. „Wir sind der Stadt und der Messe sehr dankbar, dass es gelungen ist, innerhalb kurzer Zeit eine Trainings- und Spielstätte in der Messe einzurichten. Das hat uns in der vergangenen Saison gerettet“, meinte der Stützpunktleiter, der sich zudem bei mehreren Institutionen für die finanzielle Unterstützung bedankte und das Engagement der Gasteltern lobte.

Positiv fällt die sportliche Bilanz aus. Stützpunkttrainer Adrian Pfleghar wies in seinem Bericht auf die vielen Nominierungen der Bundesstützpunktspieler für die Juniorennationalmannschaften und die auffällig gute individuelle Entwicklung der Volleyballer hin: „So viele Spieler im Bundes- und Landeskader hatten wir schon lange nicht mehr. Beispielsweise gehörten drei Spieler zur Stammsechs bei der U19-Weltmeisterschaft, die mit dem achten Platz das beste Ergebnis seit vielen Jahren erreicht hat.“ Rein ergebnistechnisch lief es in der Saison 2020/2021 aber nicht optimal, mit nur zwei Siegen belegten die Volley Youngstars in der 2. Bundesliga den letzten Platz. Besser hat da die laufende Runde 2021/2022 angefangen. Obwohl nach Schließung der ZF-Arena immer noch keine dauerhafte Lösung gefunden wurde und die Youngstars in dieser Saison nicht durchgängig in der Messe trainieren und spielen können, gelangen schon zwei Siege aus drei Partien. Bis auf Gotha und Leipzig haben an diesem Wochenende alle Teams der 2. Bundesliga spielfrei.

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