Bei der Ausstellungseröffnung im Zeppelin-Museuem Ende Februar informieren sich die Bürger über die Konzepte.
Bei der Ausstellungseröffnung im Zeppelin-Museuem Ende Februar informieren sich die Bürger über die Konzepte. (Foto: Nadine Sapotnik)

Weitere Informationen zum ISEK gibt es im Internet unter

www.isek.friedrichshafen.de

Einen Überblick über den Stand des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) hat Hans-Jürgen Winkel vom Stadtplanungsamt, am Dienstag in der Sitzung des Technischen Ausschusses gegeben: Bis Ende des Jahres sollen weitere konkrete Konzepte sowie deren Finanzierung feststehen.

Der aktuelle Zeitplan umfasst, dass die Fachämter nach der Sommerpause über ihre Aufgaben beim ISEK informiert werden sollen. Bis zum Ende des Jahres sollen zudem detaillierte Kostenschätzungen sowie die Definition der Projektbausteine feststehen. Darüber sollen die Mitglieder des Ausschusses Ende des Jahres informiert werden. Bürgermeister Stefan Köhler betonte bei der Sitzung noch einmal, dass ISEK mit der Veranstaltung, die Ende Februar im Zeppelin-Museum stattfand und bei der der Abschlussbericht den Bürgern vorgestellt worden ist, nicht vorbei sei. „Wir werden daran weiterhin konzentriert arbeiten“, sagte Köhler.

Bis Ende des Jahres sollen die Projekte von den jeweiligen Fachämtern so ausformuliert sein, dass die Mitglieder des Technischen Ausschusses in ihrer Sitzung Ende des Jahres darüber abstimmen können. Beim schreiben des Konzepts sollen sich die Mitarbeiter der Fachämter an ein Projektblatt halten, sodass die einzelnen Konzepte einheitlich verfasst werden. So sollen das Ziel, der Inhalt des Projekts und auch in welchem zeitlichen Rahmen, gegebenenfalls auch die einzelnen Abschnitte des Projekts, definiert werden.

Finanzierung steht fest

Die finanziellen Ressourcen, um die Projekte umzusetzen, seien, so Winkel, bis einschließlich 2019 gegeben. Für die beiden Jahre 2018 und 2019 sind momentan jeweils 10 000 Euro für die ISEK Evaluation eingestellt. Durch eingestellte Mittel im Doppelhaushalt 2018/19 seien zudem der Start der Projekte gesichert. Die Projektkosten werden insgesamt auf rund 5,3 Millionen Euro geschätzt. 4,4 Millionen Euro sind bisher dafür eingestellt. Einige Projekte, die bei ISEK entstanden sind, befinden sich bereits in der Umsetzung. Dazu gehört unter anderem ein Programm zum Wohnraum, das Klimaanpassungskonzept, Leitlinien, dazu wie sich Bürger bei Entscheidungen einbringen können, ein Kulturentwicklungsplan oder auch die Entwicklung einzelner Quartiere.

Damit das Projekt auch in Zukunft weiterläuft, soll eine Stelle geschaffen werden, die sich um den gesamten Prozess kümmert. Um den Verlauf von ISEK weiterhin zu überprüfen, sind alle drei Jahre Zukunftskonferenzen angesetzt. Die nächste soll 2021 stattfinden.

Weitere Informationen zum ISEK gibt es im Internet unter

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