In Schnetzenhausen zählt die aktive und lebendige Gemeinschaft

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Applaus für eine gute funktionierende Gemeinschaft gibt es in Schnetzenhausen auch von Bürgermeister Stefan Köhler (rechts) und
Applaus für eine gute funktionierende Gemeinschaft gibt es in Schnetzenhausen auch von Bürgermeister Stefan Köhler (rechts) und dem ehemaligen Bürgermeister Peter Hauswald (Zweiter von rechts). (Foto: Michael Tschek)
Michael Tschek

Bereits zum 15. Mal haben sich am Sonntagvormittag Bürgerinnen und Bürger auf Einladung der Dorfgemeinschaft zum Neujahrstreffen im Dorfgemeinschaftshaus zusammengefunden. Im Mittelpunkt stand dabei das gemütliche Miteinander und der Gedankenaustausch zum Jahresbeginn.

Sich mal wieder treffen, bei Kaffee, Kranzbrot, Brötchen und Knabbergebäck oder aber auch bei einem Gläschen Wein einen gemütlichen Plausch in netter Atmosphäre haben und sich über die Aktivitäten in der Gemeinde und der Stadt im vergangenen Jahr informieren, ist seit Jahren schon der Gedanke des von den Schnetzenhauser Vereinen und Gruppen, von Ski-Club, Freiwilliger Feuerwehr, Junger Dorfgemeinschaft, Kirchengemeinde St. Peter und Paul, Landjugend Ailingen-Schnetzenhausen, Zitherclub und Musikkapelle organisierten Neujahrstreffen im Dorfgemeinschaftshaus. Nach dem musikalischen Gruß durch eine Gruppe der Musikkapelle Schnetzenhausen begrüßte der Vorsitzende des Verwaltungsausschusses, Stefan Schädle, die Gäste. Die konnten sich über die vielfältigen Aktivitäten und Veranstaltungen der Vereine und Vereinigungen in der Gemeinde bei deren Präsentation an den Stellwänden informieren.

„Die vielseitigen Aktivitäten und Veranstaltungen, die auch im vergangenen Jahr in unserem Dorfgemeinschaftshaus und in der Gemeinde stattgefunden haben, zeigen, wie aktiv und lebendig unser Schnetzenhausen ist“, stellte Stefan Schädle heraus. Dies alles sei aber nur auf der Grundlage von Ehrenamtlichen möglich gewesen. Deshalb galt ihnen sein aufrichtiger Dank. Er würdigte das Engagement von Anita und Klaus Beck als Hausmeister im DGH genauso wie das seiner Schriftführerin Andrea Beck und natürlich schloss er in seinen Dank auch seine Frau Ina ein. Dank auch in Richtung der Stadt Friedrichshafen, weil dort schließlich die Grundlagen geschaffen würden. Deren Vertreter Stefan Köhler dazu: „tut gut“ und der Dank sei auch „gerechtfertigt“, meinte Köhler, weil trotz der einen oder anderen Kritik die Stadt über eine „gut funktionierende Verwaltung verfügt“.

Rückblickend auf das Jahr 2016 erinnerte er mit Weltblick an die Kriege, aber auch an den Terror, der seit spätestens Weihnachten mit dem Anschlag in Berlin auch Deutschland erreicht hätte. „Wir dürfen uns aber dadurch nicht unsere kulturellen Werte nehmen lassen und deshalb auch in Zukunft an ihnen festhalten“, meinte Köhler.

Zuversicht für Zukunft

Für die Stadt Friedrichshafen sieht er zuversichtlich auf 2017. Die Voraussetzungen dazu seien eine florierende Wirtschaft mit einer Arbeitslosigkeit, vor allem bei der Jugend, die gen null gehe, und damit verbundenem Wohlstand.

Außerdem verfüge die Stadt über einen „sachorientierten und entscheidungsfähigen Gemeinderat“, fügte er an. Entscheidend sei aber auch ein „gut funktionierendes Gemeinwesen“, wie es im Stadtteil Schnetzenhausen immer wieder festzustellen sei.

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