Viele Festivalbesucher ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, sich an den Messeständen über neue Trends aus der Fotowelt z
Viele Festivalbesucher ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, sich an den Messeständen über neue Trends aus der Fotowelt zu informieren. (Foto: Brigitte Geiselhart)
Brigitte Geiselhart

Es ist immer wieder ein echter Zuschauermagnet: Auch in diesem Jahr zog das dreitägige Fotofestival „Wunderwelten“ wieder Tausende Besucher aus Nah und Fern an. Beim interessanten Mix aus Multivisions-Shows, Vorträgen, Seminaren und informativer Messe kamen im Graf-Zeppelin-Haus nicht nur Foto- und Naturfreunde voll auf ihre Kosten. Das sagenumwobene Island, der Regenwald Borneos, das mythische Madagaskar, die Wildnis Alaskas, die schottischen Highlands, die steile Welt der Berge und vieles mehr - die ganze Welt war von Freitag bis Sonntag in der guten Stube Friedrichshafens zu Gast. Präsentiert wurden die Live-Reportagen von erfahrenen und renommierten Abenteurern wie etwa National Geographic Fotograf Dieter Schonlau oder Kletterkönig Alexander Huber. Zahlreiche Veranstaltungen waren bis auf den letzten Platz ausverkauft.

Die Häfler Gisela und Michael Roske sind mit einem befreundeten Ehepaar, das eigens für das Festival aus der Pfalz angereist ist, gekommen. „Unsere Männer sind Hobby-Fotografen und können sich hier über Messe-Neuheiten informieren“, erzählte Gisela Roske. „Uns gefallen vor allem aber auch die tollen Vorträge. Es ist immer wieder interessant zu erfahren, dass Leute so ganz anders verreisen, als man selbst“, fügte sie augenzwinkernd hinzu. Martin Braun war die Anreise aus dem Stuttgarter Raum nicht zu weit. „Ich besuche die Messe das ganze Wochenende und schaue mir auch fast alle Reisereportagen an. Das Ganze hat mir meine Frau zum Geburtstag geschenkt“, freute er sich. „Input für neue Technik und neue fotografischen Ideen“ erhofften sich Hannah Hempter und ihre Freundin Kathi Schwarz aus Memmingen. Ein ganz konkretes Ziel hatte Frank Scheithauer aus Friedrichshafen. „Ich bin auf der Suche nach einem leichten und eher kleinen Reisestativ für meine nächste Reise in die Karibik“, sagte er. „Vier Tage und drei Nächte“ fürs Wunderwelten-Festival gönnte sich der Schweizer Erwin Sigrist, der seit Jahren zu den Stammgästen gehört. „Hier kann man sich immer tolle Ideen für neue Reiseziele holen“, so seine Erfahrung.

Sichtlich zufrieden mit dem Verlauf zeigte sich auch Organisator Immanuel Schulz. „Ich habe so viele positive Rückmeldungen bekommen“, freute er sich. „Nach dem Festival“ heißt für ihn aber auch immer „vor dem Festival“. Anders gesagt: Die Vorbereitungen für 2020 laufen für ihn bereits jetzt wieder auf Hochtouren.

Meist gelesen in der Umgebung
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen