HSG lässt TSG keine Chance

Lesedauer: 3 Min

 Ist gegen die TSG Ailingen im Häfler Lokalderby einfach nicht zu stoppen: Louisa Kunz (Mitte) von der HSG Friedrichshafen-Fisc
Ist gegen die TSG Ailingen im Häfler Lokalderby einfach nicht zu stoppen: Louisa Kunz (Mitte) von der HSG Friedrichshafen-Fischbach. (Foto: Alexander Hoth)

TSG: Nicole Kramer, Kolb, Bourdais (Tor); Divy (6/3), Kebach (3), Meschenmoser (3), Katharina Kramer (3), Höhn (2, 2/3), Mitsching (2), Jäger (1), Haake (1), Cora Katzenmaier, Künstler, Ronja Katzenmaier; HSG FF: Amann (Tor), Kunz (9, 1/2), Feßler (7/6), Nothelfer (3), Rist (3), Wildner (2), Pechar (2), Schermer (1), Diemer (1), Seliger, Henrichs, Kordes.

Die Bezirksliga-Handballerinnen der HSG Friedrichshafen-Fischbach haben sich am Samstagabend einen klaren Derbysieg gesichert. Bei der TSG Ailingen waren die Gäste unterm Strich das stärkere Team und wussten zu überzeugen. Dabei hatten die Gastgeberinnen bei der 21:28-Niederlage personell und taktisch beinahe alle Möglichkeiten ausgeschöpft.

Als Sarah Feßler per Siebenmeter nach der eben ertönten Schlusssirene zum 28:21-Endstand sicher verwandelte, trafen sich die Häfler Bezirksliga-Handballerinnen in einer Jubeltraube wieder und feierten mit „Aus-, Aus-, Auswärtssieg“-Sprechchören den verdienten Erfolg im Nachbarschaftsduell.

Das hätte durchaus enger werden können, wenn die Gastgeberinnen der TSG Ailingen in der Defensive einen besseren Tag erwischt hätten. Allzu oft hatte es Friedrichshafen-Fischbach viel zu einfach, um zum Torerfolg zu kommen. „Wir haben es einfach nicht geschafft, die Lücken zu schließen. Die Abstände in der Abwehr waren viel zu groß“, bestätigte TSG-Coach Jürgen Frank diesen Eindruck.

Vor der stimmungsvollen Kulisse in der Ailinger Sporthalle entwickelte sich zunächst ein Derby auf Augenhöhe, bei dem es nach 14 Minuten 7:7-Unentschieden stand. Mit zunehmender Spieldauer setzte sich die HSG mit gelungenen Offensivaktionen ab und profitierte auch von der zu hohen Fehlerquote der TSG.

Die ging folgerichtig mit einem 9:13-Rückstand in die Pause und schaffte es auch nach dem Seitenwechsel nicht, Friedrichshafen-Fischbach ernsthaft zu gefährden. Dies war dem Umstand geschuldet, dass selbst personelle und taktische Umstellungen von Coach Frank nicht fruchteten.

Auf der Gegenseite hatte die Häfler Spielgemeinschaft nach wie vor leichtes Spiel am gegnerischen Kreis und traf relativ mühelos in die Ailinger Maschen. In der 52. Minute lag die Mannschaft von HSG-Trainer Damir Turnadzic mit 24:16 vorne und ließ auch in der Schlussphase keinen Zweifel daran aufkommen, wer das Häfler Stadtderby für sich entscheiden würde.

Angeführt von Youngster Louisa Kunz - neun Tore - und Sarah Feßler, die insgesamt sieben Treffer und davon sechs von sechs Strafwürfen versenkte, gewann die HSG Friedrichshafen-Fischbach verdient mit 28:21. „Wir haben uns über 60 Minuten nicht beirren lassen, unser Spiel durchgezogen und immer eine Antwort gehabt. So darf es gerne weitergehen“, analysierte Turnadzic nach Spielschluss.

TSG: Nicole Kramer, Kolb, Bourdais (Tor); Divy (6/3), Kebach (3), Meschenmoser (3), Katharina Kramer (3), Höhn (2, 2/3), Mitsching (2), Jäger (1), Haake (1), Cora Katzenmaier, Künstler, Ronja Katzenmaier; HSG FF: Amann (Tor), Kunz (9, 1/2), Feßler (7/6), Nothelfer (3), Rist (3), Wildner (2), Pechar (2), Schermer (1), Diemer (1), Seliger, Henrichs, Kordes.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen