HSG-Handballerinnen starten mit 24:16-Erfolg in die Relegation

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 Der erste Schritt ist getan: Christiane Pfeffer (am Ball) und ihre HSG Friedrichshafen-Fischbach legen gegen die TSG Ehingen vo
Der erste Schritt ist getan: Christiane Pfeffer (am Ball) und ihre HSG Friedrichshafen-Fischbach legen gegen die TSG Ehingen vor. (Foto: Alexander Hoth)

Die Bezirksliga-Handballerinnen der HSG Friedrichshafen-Fischbach haben das Hinspiel in der Relegation um den Klassenerhalt gewonnen. Gegen die TSG Ehingen-Donau setzte sich die Mannschaft von HSG-Coach Damir Turnadzic verdient mit 24:16 durch. Und das, obwohl sich die Gastgeberinnen phasenweise richtig schwergetan hatten.

Dies war dem Umstand geschuldet, dass sich die Häfler Handballerinnen erst einmal auf den ihnen noch unbekannten Gegner einstellen mussten. Dieser trat am Bodensee beinahe mit einer vollen Bank sowie mutig und entschlossen auf. Dennoch lag Friedrichshafen-Fischbach in der 10. Minute mit 7:4 vorne und entwickelte auch mit zunehmender Spieldauer mehr Zug zum Tor.

Auf der Gegenseite parierte HSG-Torfrau Sylvia Amann den einen oder anderen Ball, sodass die HSG-Damen auch nach zwei Dritteln der Partie führten (10:7). Zu diesem Zeitpunkt musste die HSG FF bereits ohne Annika Rist auskommen, die sich bei einer Angriffsaktion das ohnehin lädierte Knie verdrehte und nicht mehr weitermachen konnte.

Bis zum Pausenpfiff blieb es unter den Augen einiger Ailinger Handballerinnen und Handballer beim Drei-Tore-Vorsprung (13:10), den der Häfler Bezirksligist bis zur 40. Minute auf 18:12 ausbaute. Obwohl sich die HSG-Mädels in dieser Spielphase die eine oder andere Fahrkarte leisteten und in der Abwehr nicht immer aggressiv genug verteidigten, blieb es beim Sechs-Tore-Polster. Und das auch, weil HSG-Trainer Damir Turnadzic TSG-Rückraumschützin Hannah Prang an die kurze Leine nehmen ließ. Ein Schachzug, der das Ehinger Offensivspiel deutlich ausbremste und das klassenhöhere Team in eigener Halle auf die Siegerstraße brachte.

Als Helena Pechar in Minute 49 auf 21:14 stellte, war eine Vorentscheidung gefallen. Am Ende gewannen Sarah Feßler (neun Tore, vier Siebenmeter) und Co. gegen den Tabellenzweiten der Bezirksklasse mit 24:16 und fahren mit vorsichtigem Optimismus kommenden Sonntag zum Rückspiel an die Donau. „Der Schlüssel zum Erfolg war aus meiner Sicht das Herausnehmen von Hannah Prang. Wir freuen uns, wissen aber, dass es noch ein schweres Rückspiel gibt“, sagte Turnadzic. „Uns ist bewusst, was Ehingen in eigener Halle und mit Harz leisten kann.“ Ein paar Gästefans hatten das komplette Spiel übrigens auf Video aufgenommen. Mal schauen, wer in Spiel zwei mehr Durchblick hat.

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