Da kann auch Ex-Häfler Steffen Schönefeldt (rechts, Nummer 7) nichts mehr ausrichten: Silas Witzemann (am Ball) und seine HSG F
Da kann auch Ex-Häfler Steffen Schönefeldt (rechts, Nummer 7) nichts mehr ausrichten: Silas Witzemann (am Ball) und seine HSG Friedrichshafen-Fischbach I feiern einen verdienten Heimsieg. (Foto: Alexander Hoth)

Die Handballer der HSG Friedrichshafen-Fischbach haben Tabellenplatz eins in der Bezirksliga erfolgreich verteidigt. Am Sonntagabend schlug die Erste der Häfler Spielgemeinschaft die HSG Langenau-Elchingen II mit 28:20. Somit hatten sich die Hausherren für die 21:25-Niederlage im Hinspiel eindrucksvoll revanchiert.

Obwohl die Anzeigetafel am Ende acht Tore Unterschied zwischen den beiden Handballspielgemeinschaften aus Friedrichshafen-Fischbach und Langenau-Elchingen aufwies, war das Spiel zwischen dem neuen sowie alten Tabellenführer und seinen Gästen nicht immer so eindeutig gewesen. Dies war dem Umstand geschuldet, dass die Gäste um Ex-Häfler Steffen Schönefeldt trotz einiger Ausfälle mutig und entschlossen agierten. Auf der Gegenseite hatte die Mannschaft von HSG-Coach Rolf Nothelfer noch nicht zu ihrem Rhythmus gefunden, so mancher Spielzug missglückte.

Folgerichtig entwickelte sich zunächst ein Duell auf Augenhöhe (3:3, 8.), das mit zunehmender Spieldauer in Richtung der Hausherren kippen sollte. Die Häfler Handballer konnten ihren Deckungsverbund stabilisieren, Torhüter Enrico Göser parierte so manchen Wurf. Und man wusste im Angriff die sich bietenden Lücken zu nutzen. Fertig war ein 11:7-Vorsprung (19.), der von den eigenen Fans trommelnd und klatschend honoriert wurde. Wenige Minuten später verkürzte die Reserve aus Langenau-Elchingen zwar zum 11:13 (26.), weil die HSG FF mitunter technische Fehler machte und die Wurfeffektivität zu wünschen übrig ließ. Dennoch behielt man bis zur Halbzeit die Führung, sodass beim 15:12-Zwischenstand aus Häfler Sicht die Seiten gewechselt wurden.

Abwehr der Häfler wird stärker

Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs zogen Julian Fischinger und Co. auf 18:13 davon (33.), mussten den Kontrahenten jedoch zum 17:20 (38.) wieder herankommen lassen. Dass die Partie nun nicht noch enger wurde, hatte der Spitzenreiter einer abermaligen Steigerung in der Abwehr zu verdanken. Während David Pietsch den Kasten phasenweise vernagelte, ließ Rolf Nothelfer den gegnerischen Rückraumshooter Fabian Dubb an die kurze Leine nehmen. Auf der Gegenseite sorgten Stefan Dohrn und seine Mitspieler für die Entscheidung zum verdienten 28:20-Heimsieg.

Somit fährt die HSG Friedrichshafen-Fischbach I am kommenden Samstag, 16. März, als Tabellenführer zum wochenlang an der Spitze gelegenen TSV 1848 Bad Saulgau II (20 Uhr). „Das Ergebnis geht so in Ordnung, wir haben es spielerisch ordentlich gelöst“, sagte Nothelfer. „Wir haben aber zu viele Chancen liegen lassen und wissen, dass das kein richtig gutes Spiel von uns war. Um oben dabeizubleiben, musst du auch solche Partien gewinnen.“

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