Ho, ho, ho: Wer mit Licht fährt, ist ein gutes Kind

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 Der Weihnachtsmann belohnte vorbildlich mit Licht fahrende Radler mit einer Brezel im Rahmen der Radsicherheitskampagne am Niko
Der Weihnachtsmann belohnte vorbildlich mit Licht fahrende Radler mit einer Brezel im Rahmen der Radsicherheitskampagne am Nikolaustag. (Foto: Stadt)
Schwäbische Zeitung

Gesehen werden einmal anders: Wer am Nikolaustag mit einem beleuchteten Fahrrad über den nördlichen Maybachplatz in Friedrichshafen geradelt ist, wurde vom Weihnachtsmann überrascht. Denn dieser belohnte die Radlerinnen und Radler, die mit eingeschaltetem Fahrradlicht unterwegs waren, mit einer frischen Brezel, einer Postkarte mit einem Schokoladenherz und einen „Licht“-Gutschein.

Wer ohne Licht mit dem Rad unterwegs ist, wurde bei dieser Aktion nicht bestraft, sondern darauf hingewiesen, wie leichtfertig es ist, in der Dunkelheit ohne Licht zu fahren, schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung. Um etwa das kaputte Fahrradlicht reparieren lassen zu können, erhielten auch diese Radfahrer einen „Licht“-Gutschein. „Wer mit Licht unterwegs ist, am besten ergänzt durch helle, reflektierende Kleidung, tut was für seine eigene Sicherheit. Gerade in den Wintermonaten ist es wichtig, gesehen zu werden“, erklärt Hans-Jörg Röpnack, Abteilungsleiter im Stadtbauamt.

Die Gutscheine können bis Ende März als Zuschuss bei der nächsten Fahrradreparatur oder zum Kauf von Fahrradzubehör rund um die Beleuchtung in den Häfler Fahrradgeschäften „Radschlag Goldberg“ und „Radl-Ecke“ eingelöst werden.

Die Verteilung an die Radler für vorbildliches Verhalten übernahmen zehn Auszubildende, zwei FÖJ’ler (Freiwilliges Ökologisches Jahr) sowie Mitarbeiter des Stadtbauamtes der Stadt Friedrichshafen.

Mit der Aktion der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg sorgt der Weihnachtsmann für leuchtende Fahrräder in 28 Städten im Ländle. Licht trage entscheidend zur Sicherheit der Radfahrer bei, denn beim Einschalten des Lichtes komme es nicht nur darauf an, etwas zu sehen, sondern vielmehr gesehen zu werden. Friedrichshafen engagiert sich bereits seit Jahren in der Aktionsgemeinschaft.

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