„Helfen bringt Freude“ unterstützt lokale Initiativen

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 Margret Halder (Verein Eine Welt), Hannes Bauer (Kamerun-Projekt), Wilma Rehkugler (Projekt Shimshal) und Simone Kegelmann (Ver
Margret Halder (Verein Eine Welt), Hannes Bauer (Kamerun-Projekt), Wilma Rehkugler (Projekt Shimshal) und Simone Kegelmann (Verein Eine Welt) zeigen, in welcher Region der Erde sie sich einsetzen. (Foto: rup)

Die „Schwäbische Zeitung“ beginnt wieder mit ihrer Spendenaktion „Helfen bringt Freude“. Mit dem Erlös des Jahres 2019 wurden vier Hilfsprojekte aus Friedrichshafen unterstützt. Sie sollen auch mit den Spenden der neuen Aktion gefördert werden. Neu dazu kommt die Partnerschaft zwischen der katholischen Kirchengemeinde St. Maria und der Pfarrei in Kiziba/Uganda.

Über jeweils 3600 Euro konnten sich der Verein Kinder- und Jugendhilfe Shimshal, der Verein „Eine Welt“, die Kinderstiftung Bodensee und der evangelische Kirchenbezirk Ravensburg freuen. Der Kirchenbezirk unterstützt im Westen Kameruns zwei Schulen. Hannes Bauer, Pfarrer der Friedrichshafener Bonhoeffergemeinde, hat das Engagement in Kamerun vor über 20 Jahren begründet. Im Bezirk Fako South wurden zwei Schulen aufgebaut. Eine führt 700 Mädchen bis zum kamerunischen Abitur, die andere ist eine Grundschule für 200 Kinder. Allerdings befindet sich Kamerun noch immer in einem blutigen Bürgerkrieg. Praktisch jede Familie im Bezirk Fako South habe Todesopfer zu beklagen, berichtet Bauer. Die Spendengelder der letztjährigen Aktion wurden dem von der Basler Mission eingerichteten Nothilfefonds zum Wiederaufbau des Landes übergeben.

Der Friedrichshafener Verein „Eine Welt“ verwendet das Geld zur Begleitung von fünf Schulen, die sich für fairen Handel einsetzen und das Thema auch im Unterricht vermitteln. Dazu ist ein Netz von fachkundigen Betreuern notwendig, die dafür einen Obolus erhalten. Auch für andere Aktionen will der Verein „Eine Welt“ die Personaldecke aufstocken.

Der Verein Kinder- und Jugendbildung Shimshal in Oberteuringen wurde 2002 gegründet, um im pakistanischen Shimshal eine Grund- und Mittelschule zu bauen. Seit 2010 wird auch ein Vorschulkindergarten betrieben. Zuletzt errichtete der Verein ein Wohnheim für 80 Mädchen und Frauen. Den Löwenanteil der Kosten trägt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit, zehn Prozent begleicht jedoch der Verein Shimshal. Damit engagiert sich der Verein besonders für die dort vernachlässigte Bildung des weiblichen Geschlechts.

Die Kinderstiftung Bodensee hat das Ziel, Kinder aus armen und benachteiligten Lebensverhältnissen zu fördern und organisierte mit dem Geld kreative Freizeitaktionen.

Neu dabei ist die Hilfsaktion der Kirchengemeinde St. Maria für die Pfarrei Kiziba in Uganda. Dort betreiben die Ordensschwestern vom Heiligen Kreuz eine Krankenstation, einen Kindergarten mit 139 Kindern und eine Primarschule mit 270 Schülern. Jüngstes Projekt ist der Bau von Lehrerwohnungen, denn nur über angebotenen Wohnraum lassen sich gute Pädagogen nach Kiziba holen.

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