Hauptstädter setzen sich in Fischbach durch

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Hatten bei den Wettfahrten am Donnerstag und Freitag gute Bedingungen, die Crews, die beim Bodensee Cup der 20 qm Jollenkreuzer
Hatten bei den Wettfahrten am Donnerstag und Freitag gute Bedingungen, die Crews, die beim Bodensee Cup der 20 qm Jollenkreuzer antraten. (Foto: Verein)
Schwäbische Zeitung

Bei herrlichem Westwind sind beim Wassersportverein Fischbach (WVF) die Regatten um den Bodensee Cup der 20 qm Jollenkreuzer am Himmelfahrtstag eröffnet und gleich mit zwei Wettfahrten die Basis für einen erfolgreichen Ablauf dieses hochrangigen Segelsport- Events geschaffen. Am Freitag der Veranstalter die erste Wettfahrt bei leichtem Nordostwind, die zwei weiteren Wettfahrten konnten bei Südwestwind über die Runden gebracht werden. Damit war das Soll erfüllt, denn am Samstag lief laut Vereinsmitteilung mangels Wind gar nichts mehr.

Bei fünf gewerteten Wettfahrten konnte jeder sein schlechtestes Ergebnis streichen. Dies kam dann auch der Siegercrew zugute, die einen siebten Platz bei der vierten Wettfahrt streichen konnte und somit einen deutlichen Gesamtsieg erzielte. Zum ersten Mal kann sich somit die Berliner Crew Jens Magdanz, Frank Sekura und Stefan Mädicke auf dem seit 15 Jahren laufenden Wanderpokal verewigen. Dies ist der zweit bedeutende Pokalgewinn in diesem Jahr, nachdem diese Crew im Vorjahr bei der deutschen Meisterschaft auf Rang zwei kam, jedoch in Fischbach nur Siebter wurde. Mit drei Punkten mehr folgte das zu den Favoriten gezählte Team Andreas und Erich Zehntner, Günter Stangl vom YC Mörbisch (Neusiedlersee) und nur zwei Punkte dahinter Johann Gottwald, Markus Schlesinger und Peter Kleiner vom YC Poldersdorf (Neusiedlersee).

Die einzige Schweizer Crew fiel nach der 2. Wettfahrt durch ein gebrochenes Schwert ganz aus und einer der Favoriten, der Berliner Rainer Winkelmann, musste nach 2 Wettfahrten mit einem Bruch des Fockfalls seine Hoffnungen auf einen Sieg begraben.

Die Fischbacher Crew Thomas Münzer, Sepper Kuhn, Manuel Kuttler mussten sich in dem starken Teilnehmerfeld mit einem zehnten Gesamtrang zufrieden geben, als weitere WVF-Segler kamen Werner Kühnle als Crew Mitglied beim Hannoveraner Wilfried Schweer auf Rang sechs und Thomas Leubecher unterstützte den Berliner Tino Baldewein und erfreute sich eines achten Ranges.

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