Häfler verpassen die deutsche Meisterschaft

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Turnierleiter Werner Feiri (links) und VLW-Vizepräsident Ralf Hoppe (Mitte) überreichen den Häfler U16-Jungs die Turnier-T-Shir
Turnierleiter Werner Feiri (links) und VLW-Vizepräsident Ralf Hoppe (Mitte) überreichen den Häfler U16-Jungs die Turnier-T-Shirts. Die Enttäuschung über den fünften Platz ist ihnen anzusehen. (Foto: Gunthild Schulte-Hoppe)

Die deutschen Jugend-Volleyballballmeisterschaften finden in diesem Jahr ohne Beteiligung des VfB Friedrichshafen statt. Sowohl die U16 – männlich und weiblich – als auch die U20-Jungs haben bei den Süddeutschen Meisterschaften die Qualifikation verpasst.

Die männliche U16-Jugend konnte das Heimrecht laut Pressebericht nicht nutzen und belegte im Berufsschulzentrum den fünften und letzten Platz. Das VfB-Team erwischte am Samstag einen „Tag zum Vergessen“, wie es Trainer Paolo Cipollone ausdrückte. Im ersten Spiel gegen Freiburg lief alles gut, der VfB führte bereits 22:20, der erste Satzgewinn war greifbar nahe. Doch dann streute Freiburg mit fünf super Aufschlägen in Folge dem VfB Sand ins Getriebe.

Die Führung war futsch, der erste Satz auch und anschließend lief‘s nicht mehr rund bei Robin Lerner, Jeremy Rzepka, Julian Huhn, Julian Rauch, Tim Singer, Moritz Hauke, Martin Bratoi, Mattis Gentner und Timo Hess. Der VfB unterlag mit 0:2 (20:25, 17:25). Anschließend musste sich der VfB den Favoriten aus Rottenburg ebenfalls mit 0:2 (14:25, 19:25) geschlagen geben. Das Selbstvertrauen war weg und die nächste Niederlage gegen Heidelberg folgte (22:25, 19:25). Im letzten Spiel gelang beim 1:2 (15:25, 25:23, 7:15) ein Satzgewinn gegen TV Bühl. Anders beim TV Rottenburg, der alle Spiele für sich entschied und somit verdient Süddeutscher Meister wurde. Den zweiten Platz (zweiter Startplatz bei der „Deutschen) sicherte sich Bühl.

Bei den U16-Mädchen galt die Devise „Dabeisein ist alles“, spielte doch seit mehr als zehn Jahren erstmals wieder eine weibliche Jugend auf Landesebene mit. Jugendleiter weiblich Daniel Lehle war denn auch trotz des sechsten und letzten Platzes sehr zufrieden. „Die Mädchen um die beiden Trainerinnen Tatjana Bosch und Rosalinde Lehle versuchten alles aus dem Team rauszuholen und gleichzeitig so viel Erfahrung wie möglich mitzunehmen. Als jüngstes Team (die meisten sind 2004 und jünger) haben sie sich wacker geschlagen.“

Die männliche U20-Jugend hat von den VfB-Teams am besten abgeschnitten. Am Ende belegte die Mannschaft von Adrian Pfleghar den unglücklichen dritten Platz und hat damit die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft verpasst.

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