Häfler retten Punkt in letzter Sekunde

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 Sorgt mit seinem Treffer für den „Last-Second“-Punktgewinn seiner HSG Friedrichshafen-Fischbach I: Klemen Kotnik (am Ball).
Sorgt mit seinem Treffer für den „Last-Second“-Punktgewinn seiner HSG Friedrichshafen-Fischbach I: Klemen Kotnik (am Ball). (Foto: Archiv: alho)

Die Bezirksliga-Handballer der HSG Friedrichshafen-Fischbach sind in der Rückrunde nach wie vor ungeschlagen geblieben. Bei der TSG Ehingen-Donau holte der Meister in den letzten Minuten noch einen Zwei-Tore-Rückstand zum 24:24-Endstand auf.

24:22 lagen die Hausherren aus Ehingen eine Minute und acht Sekunden vor dem Abpfiff vorne – es roch nach der ersten Niederlage in der Rückrunde für den feststehenden Meister und Landesliga-Aufsteiger vom Bodensee. Doch dieser mobilisierte noch einmal alle Kräfte, verkürzte auf 23:24 (Fabian Pentzlin, 59:00), bevor die TSG-Handballer im Anschluss den Siegtreffer auf der Hand hatten. 22 Sekunden vor der Schlusssirene trat Oskar Bachner an die Siebenmeterlinie, scheiterte jedoch an HSG-Torwart David Pietsch.

Klemen Kotnik trifft mit der Sirene

Somit hatte Friedrichshafen-Fischbach noch einen Angriff, um sich wenigstens einen Zähler zu sichern. Vier Sekunden vor Spielende legte Aushilfscoach Ingo Ortlieb die grüne Karte auf den Tisch – Auszeit. Und: Tatsächlich durfte die „Erste“ der HSG-Handballer doch noch jubeln, weil Rückraumschütze Klemen Kotnik mit der Sirene zum 24:24-Remis einnetzte. „Ausschlaggebend für den aus meiner Sicht verdienten Punktgewinn war auch die geschlossene Mannschaftsleistung“, bilanzierte Ortlieb, der den in Hamburg beim DHB-Final-Four-Turnier weilenden Cheftrainer Rolf Nothelfer vertreten hatte, und ergänzte: „Obwohl uns einige Stammkräfte gefehlt haben, wollten wir in Ehingen keine Geschenke verteilen.“ Dabei waren bei den Gästen leichte Abstimmungsprobleme und technische Fehler kaum zu übersehen, sodass man zunächst in Rückstand geraten war. Bis zur Halbzeit war der Spitzenreiter besser im Rhythmus und nahm beim 13:13-Zwischenstand den Pausentee ein.

In Abschnitt zwei hatten die Gastgeber stets die Nase vorne gehabt, obwohl sich Silas Witzemann und seine Mitspieler nie so richtig abschütteln ließen sowie stets eine Antwort parat hatten. 23:21 (56.) und 24:22 (59.) lag der neue Tabellenzweite dann bereits in Führung, als der Meister doch noch einmal seine Klasse bewies und einen Zähler entführte.

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