Häfler Kindertagesstätten und Schulen bieten Notbetreuung für Kinder mit Eltern in kritischen Berufen an

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Zwei Kinder schauen ein Buch mit einer Erzieherin an
Was tun, wenn die Kita geschlossen ist? (Foto: Archiv: Julian Stratenschulte/dpa)
Schwäbische Zeitung

Im Rahmen der angekündigten Schließung aller Schulen und Kindertageseinrichtungen bis zum Ende der Osterferien wird an Häfler Kitas und Schulen eine Notbetreuung eingerichtet.

Wenn beide Erziehungsberechtigten bzw. Alleinerziehende in Berufen der kritischen Infrastruktur tätig sind, kann die Notbetreuung an Kitas und Schulen (Klassen 1 bis 6) genutzt werden. Als kritische Infrastruktur gelten beispielsweise·       

  • Gesundheitsvorsorge: medizinisches Personal, pflegerisches Personal, medizinische Produktion, Apotheken
  • Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung: Feuerwehr, Rettungsdienste, Katastrophenschutz, Polizei
  • öffentliche Infrastruktur: Telekommunikation, Energie, Wasser, Bus und Bahn (ÖPNV), Entsorgung
  • Lebensmittelbranche, ausgenommen sämtliche Gastronomie

Die betroffenen Eltern sollen sich direkt mit der Leitung der Kindertageseinrichtung oder Schule, in die ihr Kind geht, in Verbindung setzen. Ein entsprechender Antrag muss bis 17. März abgegeben werden. Eine Arbeitgeberbescheinigung muss bis 18. März vorliegen.

Der Antrag steht als Download unter www.friedrichshafen.de/notbetreuung zur Verfügung.

Für nicht betreute Kinder werden für den Zeitraum der Schließung keine Kindergartengebühren und kein Essensgeld berechnet.

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