Häfler HSG muss Abschlussschwäche in den Griff kriegen

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Müssen vor dem gegnerischen Tor effektiver werden: Stefan Dohrn (beim Wurf) und seine HSG Friedrichshafen-Fischbach I.
Müssen vor dem gegnerischen Tor effektiver werden: Stefan Dohrn (beim Wurf) und seine HSG Friedrichshafen-Fischbach I. (Foto: alho)

Mit einem Auswärtsspiel beim TV Steinheim (Samstag, 20 Uhr, Wentalhalle) gehen die Landesliga-Handballer der HSG Friedrichshafen-Fischbach die Mission „Klassenerhalt“ an. Keine leichte Aufgabe, schließlich präsentierte sich die Häfler Spielgemeinschaft zuletzt nicht in guter Verfassung. Mehr dazu im abschließenden Teil der SZ-Halbserienbilanz.

Acht von 13 Spielen haben die Handballer aus Friedrichshafen-Fischbach in der Hinrunde der laufenden Landesligasaison verloren. Gerade einmal zwei Siege und drei Unentschieden spülten die magere Ausbeute von lediglich sieben Zählern aufs Häfler Konto. Keine beruhigende Bilanz für die HSG, die momentan Tabellenzehnter ist, sich jedoch gefährlich nahe an den Abstiegsplätzen bewegt. Um dies zu ändern, sollte und muss die Mannschaft von Stephan Kummer darauf hoffen, dass sie vom großen Verletzungspech verschont bleibt und insbesondere ihren Torabschluss verbessert. Dort schwächelte die HSG FF zuletzt – und das nicht nur von der Siebenmeterlinie.

Punkte verschenkt

Infolgedessen verpasste man es, etwa gegen den TSB Ravensburg und den TV Brenz den Sack zuzumachen und beide Punkte einzufahren. Beide Partien endeten mit einem Remis, hätten allerdings auch verloren gehen können. Dass die Mannschaft von HSG-Coach Kummer sowie den beiden Assistenten Ingo Ortlieb und Andreas Rohrbeck an einem guten Tag richtig groß aufspielen kann, bewiesen die Häfler beim 38:28-Triumph gegen den TV Reichenbach oder daheim gegen den TSV Bartenbach (28:23, SZ berichtete).

Während Silas Witzemann und Julian Fischinger inzwischen wieder einsatzfähig sind, werden Stammkräfte wie beispielsweise Torhüter David Pietsch, Jacob Schicketanz oder Nils Gorzalka noch länger pausieren müssen. Neuzugänge sind und waren – Stand Freitag – keine in Sicht, sodass Chefcoach Kummer stets auch davon abhängig ist, ob die Studenten im Team an den See oder zumindest zu den Spielen im Stuttgarter Raum kommen können. „Die Hinrunde war für uns sicherlich nicht zufriedenstellend“, analysiert Kummer und ergänzt: „Knackpunkt für viele Punktverluste war die Chancenauswertung. Aber auch in der Abwehr müssen wir konstanter werden. Darüber hinaus gilt es, an der körperlichen Verfassung zu arbeiten. Das geht aber nur, wenn auch die Trainingsbeteiligung zunimmt.“

Mal schauen, ob das Vorhaben in die Tat umgesetzt wird. Los geht’s beim Tabellensiebten aus Steinheim.

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