Die Regionalliga-Faustballmannschaft des VfB Friedrichshafen (stehend von links): Fabian Schmidt, Reiner Müller, Ricardo Grabsc
Die Regionalliga-Faustballmannschaft des VfB Friedrichshafen (stehend von links): Fabian Schmidt, Reiner Müller, Ricardo Grabsch, Michael Pieper; knieend: Tobias Paul und Felix Zöller. (Foto: Verein)
Schwäbische Zeitung

Einen schweren Stand hatten die Faustballer des VfB Friedrichshafen am Sonntag in Illertissen. Auch beim zweiten Spieltag der Regionalliga mussten die Häfler verletzungs- und krankheitsbedingt auf wichtige Stammspieler verzichten. Trotz des aufopferungsvollen Einsatzes reichte es nicht für den ersten Saisonsieg.

Die erste Partie gegen den NLV Vaihingen startete laut Spielbericht verheißungsvoll. Von Anfang boten die Häfler den Kontrahenten Paroli und konnten die Sätze jeweils bis kurz vor Satzende offen gestalten. Allerdings reichte die Konzentration im ersten wie zweiten Durchgang nicht komplett aus. Beide Sätze gingen knapp an den Gegner aus Stuttgart-Vaihingen, der mehr und mehr Selbstvertrauen gewann. Im Schnelldurchlauf ging dann auch der dritte Satz und damit das Spiel mit 3:0 (9:11/9:11/1:11) an den NLV Vaihingen.

Mit Wut im Bauch ging es für den VfB im zweiten Spiel gegen die Bundesligareserve des TV Vaihingen/Enz. Vermeidbare Fehler verhinderten, trotz großem Einsatz, einen Satzgewinn, der gegen einen an diesem Spieltag besiegbaren Gegner möglich gewesen wäre. Eine taktische Umstellung am Schlag und sehr gute Angaben von Michael Pieper gestalteten Satz drei offen – auch wenn dieser ebenfalls knapp an den Gegner ging (5:11, 3:11, 9:11).

Umstellung glückte

Im abschließenden Spiel des Tages gegen den Gastgeber aus Illtertissen rückte Felix Zöller für Tobias Paul in den Angriff. Diese Umstellung glückte: Immer wieder gelang es der Häfler Mannschaft, Nadelstiche zu setzen und Druck auf die gegnerische Abwehr aufzubauen. Dazu hielt Reiner Müller mit starkem Service seinem Team den Rücken frei. Allerdings leisteten sich die Gäste vom Bodensee auch in dieser Begegnung gerade zum Satzende hin zu viele Eigenfehler. Nachdem die ersten beide Sätze abgegeben wurden, wollten die Häfler im dritten Durchgang endlich die Wende herbeiführen. Zöller und Paul wechselten nochmals die Positionen – und auf einmal lief das VfB-Spiel wieder. Den Satzgewinn bereits vor Augen, verließ die Häfler dann jedoch endgültig das Glück. Zwei Eigenfehler in Folge besiegelten die 0:3 (6:11/6:11/9:11)-Niederlage.

Nach dem zweiten Spieltag steht der VfB Friedrichshafen somit noch mit leeren Händen da und rangiert in der Faustball-Regionalliga aktuell am Tabellenende. Bleibt zu hoffen, dass sich bis zum nächsten Spieltag das Lazarett wieder gelichtet hat und man personell aus dem Vollen schöpfen kann. Trotz großem Kampf konnte sich der VfB Friedrichshafen in Illertissen nicht belohnen.

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