So starke Angriffe über die Mitte, wie hier von Kapitän Leon Zimmermann, zeigten die Volley Youngstars zu selten.
So starke Angriffe über die Mitte, wie hier von Kapitän Leon Zimmermann, zeigten die Volley Youngstars zu selten. (Foto: Günter Kram)

Mit 1:3 (25:23, 16:25, 18:25, 21:25) haben die Volley Youngstars am Sonntag gegen die Blue Volleys Gotha verloren. Von Abschiedsatmosphäre war dabei in der Häfler ZF-Arena zum Heimspielfinale wenig zu spüren. Von guter Stimmung hingegen schon.

Lautstark von den Fans auf der Tribüne angefeuert, starteten die Häfler laut Vereinsbericht im ersten Satz stark, überzeugten im Angriff und hielten die Eigenfehlerquote gering. Auf gute Phasen folgten Nachlässigkeiten und Trägheit in der Abwehr und führten zum 19:21-Rückstand. Doch blieben die Youngstars cool und drehten den Satz zum 25:23.

Die Gäste aus Thüringen wurden im weiteren Spielverlauf immer stärker. Der erfahrene neue finnische Zuspieler bei den Blue Volleys setzte seine Angreifer intelligent ein, sodass sich der Häfler Block und die Feldabwehr schwer taten, den Ball im Spiel zu halten. Hinzu kam, dass die vorher so sicheren Angriffe seltener ihren Weg ins gegnerische Feld fanden.

Sehenswerte Aktionen wie der Einerblock von Jannik Brentel, der Doppelblock von Severin Hauke/Onno Möller oder starke Aufschläge von Leon Meier waren zu selten, um Gotha in Bedrängnis zu bringen und wurden durch verschlagene Angriffe wieder zunichte gemacht.

Erst im vierten Satz keimte erneut Hoffnung auf. Doch nachdem Kapitän Leon Zimmermann sein Team mit 16:15 in Führung und in die technische Auszeit geblockt hatte, riss der Faden. Kurz drauf stand es 16:19 aus Sicht der Youngstars, nicht zuletzt dank der Aufschlagserie von Gothas Christoph Aßmann. Diesen Drei-Punkte-Rückstand konnten die Häfler bis zum Schluss nicht mehr aufholen, die Niederlage war beschlossene Sache.

„Wir haben in den Endphasen nicht clever genug gespielt“, resümierte Youngstars-Trainer Adrian Pfleghar. In der Startformation standen Tobias Hosch, Jannik Brentel, Marco Frohberg, Leon Meier, Leon Zimmermann, Onno Möller und Libero Johann Reusch. Im Laufe des Spiels versuchte Pfleghar neue Akzente zu setzen, indem er Markus Hieber, Severin Hauke, Ben-Simon Bonin und Tobias Habermaas aufs Feld schickte. Die Niederlage gegen Gotha konnten die Youngstars letztlich jedoch nicht abwenden. „Die Wechsel haben leider nicht so gefruchtet, wie erhofft“, sagte Pfleghar nach dem letzten Heimspiel der Saison.

Die MVP-Medaillen überreichte Stützpunktleiter Ralf Hoppe an Jannik Brentel von den Youngstars (Silber) und Christoph Aßmann (Gold) von den Blue Volleys Gotha. Anschließend bedankte sich Hoppe mit einem Blumengruß bei allen Helfern für die geleistete Arbeit während der zu Ende gehenden Saison.

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