Giuseppe Pistillo: „Haben uns einen Namen gemacht“

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Für die Ailinger Sportler hat sich der Heimvorteil gelohnt (von links, hinten): Leo Gummert, Ahmad Jobran, Sümeyye Manz (Coach)
Für die Ailinger Sportler hat sich der Heimvorteil gelohnt (von links, hinten): Leo Gummert, Ahmad Jobran, Sümeyye Manz (Coach) und Gökcem Gültekin, Aurora Crimi (vorne, von links) und Florian Jeckl. (Foto: Verein)
Schwäbische Zeitung

Um mit dem Verein und insbesondere mit Pistillo als Treiber des Bodensee Cups das Jubiläum zu feiern, besuchten zahlreiche Persönlichkeiten aus der Welt des Taekwondo Friedrichshafen und gratulierten. Unter ihnen waren: Roland Zaggl, ehemaliger österreichischer Bundestrainer, Nurettin Yilmaz, Disziplin Bundestrainer der Deutschen Taekwondo Union (DTU), Abdullah Ünlübay, Bundeskampfrichterreferent der DTU, Rudi Krupka, Landeskampfrichterreferent Baden-Württemberg, Creti Cataldo, ehemaliger Landestrainer in Baden-Württemberg und Georg Schellinger, Ortsvorsteher der Gemeinde Ailingen.

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120 Taekwondo-Sportler haben beim ersten Internationalen Bodensee Cup 1998 in Friedrichshafen gekämpft. Damals waren es noch Kämpfer aus befreundeten Vereinen und zahlreiche Sportler aus dem Umkreis. Am vergangenen Wochenende kamen rund 400 Kämpfer zum Jubiläumsturnier nach Friedrichshafen.

„Wir haben alle mobilisiert. Es waren viele Jahre harte Arbeit, bis wir uns einen Namen gemacht haben“, sagt der Cheftrainer des Vereins Taekwondo Ailingen, Giuseppe Pistillo. Bis heute richtet er die Veranstaltung selbst aus. Etwa vier Jahre hat es gedauert, schätzt Pistillo, bis der Bodensee Cup in der Taekwondo-Szene akzeptiert war. „In den ersten Jahren haben wir um jede einzelne Anmeldung gekämpft, damit das Turnier groß und bekannt wird.“ Er selbst hatte damals die Idee zum Bodensee Cup, um dem eigenen Sportler-Nachwuchs den Einstieg in den Leistungssport zu erleichtern.

Weil es damals wie heute wenige Turniere in der direkten Umgebung gibt, fahren auch die jüngsten Sportler früh morgens oft mehrere Stunden zum Wettkampfortam Bodensee. „Wer noch nicht weiß, wie so ein Turnier abläuft, ist schon von der Fahrt abgeschreckt. Unsere Sportler stehen allein auf der Matte. Vor allem die Kinder tun sich in einer vertrauten Umgebung leichter“, sagt Pistillo.

Beim Bodensee Cup soll der Taekwondo-Nachwuchs hautnah miterleben, was ihn bei einem Wettkampf erwartet. Doch mit der Zeit haben ihn auch andere Vereine zu schätzen gelernt. Dabei seien eine gute Organisation und Kampfrichter auf hohem Niveau wichtig, sagt der Cheftrainer. Bis heute organisiert Pistillo das Turnier gemeinsam mit Vereinsmitgliedern, die teilweise bereits bei der Gründung 1998 dabei waren.

Seit Jahren strömen Kämpfer aus zahlreichen Ländern zum Bodensee Cup. In Spitzenzeiten sind es mehr als 550 Sportler. Vergangenes Wochenende sind Kämpfer aus sieben Nationen an den Bodensee gereist, um sich dort auf technischem Grand-Prix-Niveau zu messen. Denn erstmals kämpfen die Sportler nicht nur mit Kicksensoren, sondern auch mit dem neusten Kamerasystem. „Die Vereine waren begeistert. Viele Sportler haben das System zum ersten Mal gesehen und konnten es bei uns testen“, berichtet Pistillo.

Um mit dem Verein und insbesondere mit Pistillo als Treiber des Bodensee Cups das Jubiläum zu feiern, besuchten zahlreiche Persönlichkeiten aus der Welt des Taekwondo Friedrichshafen und gratulierten. Unter ihnen waren: Roland Zaggl, ehemaliger österreichischer Bundestrainer, Nurettin Yilmaz, Disziplin Bundestrainer der Deutschen Taekwondo Union (DTU), Abdullah Ünlübay, Bundeskampfrichterreferent der DTU, Rudi Krupka, Landeskampfrichterreferent Baden-Württemberg, Creti Cataldo, ehemaliger Landestrainer in Baden-Württemberg und Georg Schellinger, Ortsvorsteher der Gemeinde Ailingen.

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