Was ist notwendig, damit sich Jugendliche, junge Familien, Alleinstehende und ältere Menschen im Quartier gleichermaßen wohlfühl
Was ist notwendig, damit sich Jugendliche, junge Familien, Alleinstehende und ältere Menschen im Quartier gleichermaßen wohlfühlen und wohnen bleiben? Das ist nur eine von mehreren Fragen, die am 5. Juli im Haus Sonnenuhr diskutiert werden. (Foto: imago-images)
Schwäbische Zeitung

Miteinander ins Gespräch kommen: Das ist das Ziel des ersten Generationengesprächs, zu dem die Stadt in Zusammenarbeit mit dem Jugendparlament am Freitag, 5. Juli, um 14.30 Uhr in das Haus Sonnenuhr einlädt. Angelehnt an das World Café werden bis 17 Uhr Jung und Alt gemeinsam an Tischen mit vier oder fünf Personen sitzen und über Fragen diskutieren, die im Vorfeld von den Organisatoren vorbereitet wurden. Im Anschluss werden die Antworten aus der Fragerunde vorgestellt.

Die Idee des World Cafés sei es, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. Dabei soll es um Gespräche über Themen gehen, die für die Teilnehmenden wirklich von Bedeutung und Interesse sind. In kleinen Kreisen sollen intensive Gespräche geführt werden. Zu Beginn des Generationengesprächs wird der Ablauf erklärt. Um die Diskussion zu vertiefen, wechseln die Teilnehmer mehrmals die Tische und die Gruppen werden durchmischt.

Am Ende steht eine Abschlussrunde, bei der die Teilnehmer ihre Ergebnisse präsentieren. „Die Methode sorgt dafür, dass sich die Teilnehmer schnell und ohne Berührungsängste treffen, kennenlernen und austauschen können“, erläutert Tanja Abele, Familienbeauftragte der Stadt Friedrichshafen.

Die Fragen sind auf die verschiedenen Altersgruppen und die unterschiedlichen Bedürfnisse der Teilnehmer ausgerichtet. Zum Beispiel wird gefragt: „Was verstehen Sie unter generationsübergreifender Nachbarschaftshilfe und was sind für Sie Voraussetzungen, damit dies gelingen kann?“, „Was ist notwendig, damit sich Jugendliche, junge Familien, Alleinstehende und ältere Menschen im Quartier gleichermaßen wohlfühlen und wohnen bleiben?“, „Was wünschen Sie sich von anderen Generationen?“ oder „Welche gemeinsamen Räumlichkeiten braucht es, für die jeweiligen Zielgruppen?“ und „Wie können Angebote im Stadtteil beworben werden und wie können unterschiedliche Zielgruppen erreicht werden.“

„Mit den Antworten der Teilnehmer wollen wir herausfinden, was wollen Jugendliche, junge Familien, Erwachsene und ältere Menschen“, so Tanja Abele. Im Anschluss an das Treffen im Haus Sonnenuhr werden die Ergebnisse zusammengefasst, ausgewertet und abgesprochen, wie diese in die künftige Quartiersarbeit eingebunden werden können. „Es ist uns wichtig, die Ergebnisse in unsere künftige Arbeit einfließen zu lassen. Nur so ist es möglich, den Bedürfnissen der unterschiedlichen Altersgruppen gerecht zu werden“, so Abele. Die guten Ideen und Gedanken, so Abele weiter, werden festgehalten und zusammengefasst.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen