Friedrichshafens U15 holt deutsche Vizemeisterschaft im Beachvolleyball

 Die Spieler des VfB Friedrichshafen in Bottrop: (oben von links) Joschka Simon, Lukas Gierling, Phil Bertele, Leonard Nomilner,
Die Spieler des VfB Friedrichshafen in Bottrop: (oben von links) Joschka Simon, Lukas Gierling, Phil Bertele, Leonard Nomilner, Tim Wirth, Florian Precht; (unten von links) Philipp Aumann, Johannes Ritter, Owen Francis-Henrichsen, Marcel Kröger. (Foto: VfB Friedrichshafen)
Schwäbische.de

Die U15 des VfB Friedrichshafen hätten fast einen Titel aus Bottrop mit nach Hause gebracht. Im Finale der deutschen Meisterschaft im Beachvolleyball verloren die Häfler allerdings gegen den Favoriten TSV Grafing. Doch auch auf die Silbermedaille „kann die Mannschaft absolut stolz sein“, heißt es in der VfB-Mitteilung.

Auf der weitläufigen Beachanlage in Bottrop mit sieben Spielfeldern trafen sich vom Freitag, 15. bis Sonntag, 17. Juli, insgesamt 24 weibliche und 21 männliche Mannschaften zur deutschen Meisterschaft im Beachvolleyball der U15. Als Landesmeister hatte sich der VfB Friedrichshafen direkt für die Meisterschaft qualifiziert und durch eine kurzfristige Erweiterung des Teilnehmerfeldes rückte auch noch die zweite Mannschaft des VfB ins Turnier. Bei bestem Beachwetter ging es am Freitag mit den Gruppenspielen los, die 21 Teams wurden in sieben Gruppen mit je drei Mannschaften eingeteilt. Für den VfB 1 hießen die Gegner SG U.N.S Rheinhessen und VV Humann Essen. Nach einem 3:0 gegen die SG U.N.S Rheinhessen gab es gegen Essen mit 1:2 eine knappe Niederlage und damit war der Gruppensieg weg. Aufgrund des guten Satzverhältnisses reichte es als insgesamt Achtplatzierter aber dennoch für den direkten Einzug in die nächste Spielrunde um die Plätze eins bis zwölf.

Krimi im Halbfinale

Der VfB 1 kam als bester Zweitplatzierter aus der Vorrunde in die Gruppe mit dem Favoriten TSV Grafing und die TuS Kriftel. Gegen letztere gab es einen klaren 3:0-Sieg und das Spiel gegen Grafing war nicht nur aufgrund des sehenswerten Spiels und einer hervorragenden Leistung der Jungs vom VfB finalwürdig. Letztlich gab es aus Sicht des VfB am Schluss aber doch eine knappe 1:2-Niederlage. Im eigentlich vorgesehenen Spielmodus wäre es für die Häfler nun nur noch um die Ränge vier bis sechs gegangen, doch die Häfler hatten das Glück auf ihrer Seite. Laut VfB-Mitteilung einigten sich die Trainer nach langen Diskussionen und vielen Beschwerden auf eine kurzfristige Änderung des Spielmodus. Danach gab es zwei Halbfinalspiele zwischen den vier bestplatzierten Mannschaften nach der Zwischenrunde und damit war der VfB 1 wieder im Rennen und hatte eine Medaille bereits sicher, da das Reglement einen geteilten dritten Platz vorsieht. Im Halbfinale gab es das Duell gegen die L.E. Volleys. Ein Spiel, das „zu einem regelrechten Krimi avancierte“, heißt es in der Friedrichshafener Mitteilung. Das glücklichere Ende hatten die Häfler, die im dritten Satz den ersten Matchball der Leipziger souverön abwehrten und ihre Chance nutzten, um mit einem 28:26-Endstand ins Finale einzuziehen. Dort unterlag Friedrichshafen dann allerdings Grafing, der damit seiner Favoritenrolle gerecht wurde und den Titel davontrug.

Die zweite Mannschaft des VfB fixierte mit einem 3:0 gegen die FT Freiburg 2 den 14. Platz.

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