Nico Weissenbacher (Mitte) und Daniel Di Leo (rechts) wollen nach dem Kantersieg gegen den SV Ochsenhausen (links Spielertraine
Nico Weissenbacher (Mitte) und Daniel Di Leo (rechts) wollen nach dem Kantersieg gegen den SV Ochsenhausen (links Spielertrainer Oliver Wild) auch beim TSV Straßberg in der Erfolgsspur bleiben. (Foto: Klaus Eichler)
Klaus Eichler

Seit neun Spieltagen ist der VfB Friedrichshafen in der Fußball-Landesliga ungeschlagen. Geht es nach Spielertrainer Daniel Di Leo und Co-Trainer Giovanni Rizzo, dann möchte der VfB diese Konstanz auch am Sonntag (15.30 Uhr) beim Ligasechsten TSV Straßberg auf den Platz bringen und weiter in der Erfolgsspur bleiben.

Das Spiel beim TSV Straßberg dürfte für den VfB die Generalprobe vor dem Topspiel beim Spitzenreiter TSV Berg am Ostersamstag sein. „Platz zwei ist zum Greifen, das war in den Jahren davor nicht so“, sagt Daniel Di Leo, für den Platz eins allerdings vergeben ist: „Den wird sich Berg mit zwei Spielen weniger nicht mehr nehmen lassen.“ Aber Berg müsste zumindest gewarnt sein vor dem VfB, „denn wir sind die einzige Mannschaft, die Berg in der Hinrunde schlagen konnte“, sagt Di Leo, „lassen wir uns also überraschen“. Aber zunächst gilt es, die Hürde Straßberg zu nehmen.

Der TSV Straßberg spielte zuletzt mit einer Fünferkette plus vorgelagerter Viererkette und vorne gab Daniel Holzmann den Alleinunterhalter. Mit diesem 5-4-1-System hatte schon so mancher Gegner seine Probleme. Auch Tabellenführer Berg gelang es nur einmal, dieses Abwehr-Bollwerk zu knacken, gewann überaus knapp mit 1:0. „Straßberg spielt dieses System, egal gegen wen, überragend“, sagt Daniel Di Leo. Aber der Häfler Trainer hat auch schon einen Plan, wie sich diese Defensive knacken lässt. „Wir haben viele schnelle Spieler, wollen uns viel bewegen und da wären noch die einstudierten Spielzüge, die zuletzt dreimal zum Erfolg führten.“ Daniel Di Leo hat personell, wie zuletzt gegen den SV Ochsenhausen, wieder die Qual der Wahl.

Der Schlüssel zum Erfolg ist der große Konkurrenzkampf innerhalb des Teams. „Ich werde wieder kräftig rotieren“, verrät Di Leo. 20 Spieler umfasst der Kader derzeit und alle sind fit. „Der VfB hatte nie einen großen Kader“, sagt Di Leo, „ich aber wollte das unbedingt. Freud und Leid liegen da natürlich eng beieinander“. 15 Spieler werden wieder auf dem Spielbericht stehen, „fünf müssen zu Hause oder auf der Tribüne bleiben“. Die Spieler dabei auch noch bei Laune zu halten – nicht immer ganz einfach. „Drei, vier Spieler sind gesetzt, der Rest empfiehlt sich beim Training.“

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