Friedrichshafen schreibt Geschichte – SZ schenkt der Stadt neue Tafeln

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SZ-Geschäftsführer Andreas Querbach und Marketingkoordinatorin Katharina Arnold mit den neuen Geschichtstafeln.
SZ-Geschäftsführer Andreas Querbach und Marketingkoordinatorin Katharina Arnold mit den neuen Geschichtstafeln. (Foto: lix)
stellv. Regionalleiterin

„Der schönste, reichste, beste und wahrste Roman, den ich je gelesen habe, ist die Geschichte.“ Wer die Meinung des deutschen Schriftstellers Jean Paul (1763 – 1825) teilt und einen faszinierenden Einblick in das Friedrichshafen von gestern erhalten will, ist auf dem Geschichtspfad genau richtig.

Bereits 1999 sind die ersten Tafeln angebracht worden, seitdem wurde der Pfad stetig weiter entwickelt. Jetzt steht der nächste Schritt an: Die Schwäbische Zeitung schenkt der Stadt zum 200. Geburtstag in diesem Jahr einen Satz neue Tafeln.

Am Mittwoch, 9. November, um 13 Uhr enthüllen Oberbürgermeister Andreas Brand, Jürgen Oellers und Hartmut Semmler vom Stadtarchiv sowie SZ-Geschäftsführer Andreas Querbach (auf unserem Foto mit Katharina Arnold, SZ-Regionalkoordinatorin Marketing und Vertrieb) eins der mittlerweile 119 Motive. Ort des feierlichen Akts: der jüngst wiederentdeckte und sanierte Buchhorner Brunnen an der Ecke Wilhelmstraße/Goldschmiedstraße.

Im Anschluss ist zudem beim ehemaligen Polizeipräsidium, an dessen Stelle in der Friedrichstraße gerade die „Residenz“ entsteht, unter anderem der NS-Unterdrückungsapparat Thema.

Die Idee zum Pfad hatte Niko Nimmerrichter, Chef der städtischen Volkshochschule (vhs), bereits in den 80ern, die Umsetzung erfolgte in einem Arbeitskreis des Stadtarchivs und der vhs.

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