Flottensternfahrt steuert Friedrichshafen an

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 Einen Stern mit allen sechs Schiffen zu bilden ließen die Wetterverhältnisse nicht zu.
Einen Stern mit allen sechs Schiffen zu bilden ließen die Wetterverhältnisse nicht zu. (Foto: sig)
Siegfried Großkopf

Flottensternfahrten fanden schon bei schönerem Wetter statt. Die 48. am Samstag mit dem Ziel Friedrichshafen stand diesbezüglich unter keinem guten Stern.

Als sich Kapitäne und Steuermänner auf sechs Schiffen der Weißen Flotte aus Deutschland, der Schweiz und Österreich anschickten, vor Friedrichshafen den traditionellen Stern zu bilden, entschieden sie sich aufgrund der Sturmwarnung für die sichere Variante und begegneten sich in Zweier-Kontakten auf dem Wasser. Die Übergabe der Schampusflaschen gelang unfallfrei.

Die internationale Flottensternfahrt bildet seit fast 50 Jahren den offiziellen Saisonbeginn auf dem See, und auch diesmal bestiegen mehrere Hundert Gäste trotz der unsicheren Wetterlage die Schiffe „Schwaben, Vorarlberg, Konstanz, Lindau, Überlingen und Schaffhausen“, um Friedrichshafen anzusteuern, wo bei einem zweistündigen Aufenthalt ein Besuch im Zeppelin-Museum, eine Hafenführung zum Thema „Schifffahrt“ und/oder der verlängerte Schlemmermarkt angeboten wurden, wo der Häfler „Rock’n’Roll-Club und Elvis-Klänge zum Tanzen einluden. Musikalisch von mehreren Musikkapellen begleitet, ging es anschließend wieder an Bord.

Bis in den Oktober hinein fahren die Schiffe der Weißen Flotte ab sofort im Kursverkehr nach festem Fahrplan von Schaffhausen bis Kreuzlingen, von Konstanz nach Überlingen, von Meersburg nach Lindau und von Romanshorn bis Bregenz, ehe im Winter die Herbst-, Winter- und Silvesterfahrten angeboten werden. Erneut werden wieder die Bregenzer Festspiele und die großen Feste am See angesteuert und: Viele kulinarische Fahrten stehen auf den Schiffsprogrammen der einzelnen Angebote aus Deutschland, der Schweiz und Österreich.

Mit der Saison 2018 sind die Bodensee-Schiffsbetriebe zufrieden. Rund 3,8 Millionen Fahrgäste kamen an Bord der Vereinigten Schifffahrtsunternehmen (VSU). Das sind fast vier Prozent oder 150 000 mehr als im Vorjahr.

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