Fliegende Boote und Stand-Up-Paddling mit Motor

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Schnell unterwegs: Model Cora Birk testet das Stand-Up-Paddle-Board mit Motor im Testbecken der Interboot.
Schnell unterwegs: Model Cora Birk testet das Stand-Up-Paddle-Board mit Motor im Testbecken der Interboot. (Foto: Anne Jethon)
Crossmedia-Volontärin

Mehr Informationen zur Interboot gibt es unter:

www.interboot.de

Die 57. Interboot öffnet dieses Wochenende bis zum 30. September ihre Türen. Sündhaft teure Segelboote, innovative Elektro-Motorboote oder Stand-Up-Paddle-Boards (SUP) können sich die Besucher auf dem Messegelände ansehen. Wer sich ein Wassersportgerät zulegen will, sollte laut Claus Ehlert-Meyer, Geschäftsführer des deutschen Boot- und Schiffbauerverbands, schnell sein: Schon ab nächstem Jahr rechnet er mit einem Preisanstieg.

Freitagmorgen 11 Uhr, Messe Friedrichshafen. Die Presse ist zu einem Rundgang auf der Interboot eingeladen. Vorgestellt werden E-Motorboote, Luxussegelboote, oder Stand-Up-Paddle-Boards (SUP). „The Foiling Dinghy“, laut Pressestelle der Messe „die fliegende Jolle für Jedermann“, ist eine der Lieblinge auf dem Rundgang. Für Jedermann ist relativ – das Boot kostet immerhin knapp 10 000 Euro. Leisten kann sich das sicherlich nicht jeder, laut Catarina Jentzsch, Pressesprecherin des Herstellers, ist das aber ein verhältnismäßig guter Preis. Schließlich ist die Jolle „Foiling“-fähig, sie hat also flügelähnliche „Foils“, die das Boot ab einer bestimmten Geschwindigkeit, bis zu einem halben Meter über Wasser heben.

Gedanklich auf der Foiling Dinghy schwebend, werden die anwesenden Gäste beim Pressegespräch von Claus Ehlert-Meyer schnell wieder auf den harten Boden der Tatsachen zurückgeholt. „Viele Händler werden die Preise ihrer Produkte nächstes Jahr anziehen“, sagt er. Grund seien die guten Verkaufs- und Reparaturzahlen in diesem Sommer. „Ist der Sommer warm, nutzen die Leute ihre Boote viel öfter. Dadurch steigen die Reparaturzahlen“, sagt er. Interessenten sollten sich noch in diesem Jahr für ein Boot entscheiden, empfiehlt er. Eine Möglichkeit wäre das „SAY 29 E Runabout Carbon“, das auf der Messe in voller Länge steht. Claas Wollschläger vom Marketing der Sales Say stellt den Journalisten das knapp 350 000 Euro teure Exemplar, dessen Rumpf aus Carbon angefertigt ist, stolz vor. „Es ist das schnellste Elektro-Serienmotorboot der Welt“, sagt er. Mit rund 51,3 Knoten und damit 95 Kilometern pro Stunde hat das Boot seine Höchstgeschwindigkeit erreicht.

Eher erschwinglich scheint dagegen der SUP-Elektro-Antrieb für 800 Euro. Der Motor schafft zehn Kilometer pro Stunde. Model Cora Birk, die das Ganze testen darf, ist begeistert: „Man spürt einen großen Unterschied“, sagt sie und lacht.

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