Der Angelsportverein hat regen Zulauf von Kindern und Jugendlichen.
Der Angelsportverein hat regen Zulauf von Kindern und Jugendlichen. (Foto: Verein)
Nina Hilgers

Der Angelsportverein Friedrichshafen verstärkt seine Öffentlichkeitsarbeit und will vor allem Jugendliche ansprechen, um sie für die Angelei zu begeistern. Dazu wird es am Samstag, 11. Mai, von 9 bis 14 Uhr, einen Tag der offenen Tür oder Schnuppertag für Jugendliche am Vereinsheim „Fischerstüble, Untereschstraße 7, geben.

„Ich selbst bin im Alter von zehn Jahren einem Angelverein beigetreten“, berichtet Stefan Weißenrieder verschmitzt. Er ist einer der drei Jugendleiter des Angelsportvereines Friedrichshafen. Zusammen mit Fabian Meichle und Dieter Wolff leitet er die Jugendgruppe des Vereins. Derzeit begeistert der bereits im Jahr 1920 gegründete Verein circa 25 Jugendliche im Alter zwischen zehn und 18 Jahren.

Vereinsmitglied des Angelsportvereins zu werden, ist nicht schwer. „Man kann bereits im jungen Alter von zehn Jahren dem Verein beitreten“, erklärt Stefan Weißenrieder. Die Anmeldung sei auf der Vereinshomepage zu finden. Zusätzlich bestehe die Möglichkeit, einen Jugendfischerschein zu absolvieren. Mit diesem Schein kann man deutschlandweit unter der Aufsicht eines Erwachsenen angeln.

Innerhalb des Vereins gibt es darüber hinaus viele weitere Aktivitäten und Angebote vor allem für Jugendliche. „Über das Jahr verteilt trifft sich unsere Jugendgruppe zu circa 20 Terminen“, sagt Stefan Weißenrieder, „die aus Vereinsfischen, Jugendversammlungen, Ausflügen sowie Freundschaftstreffen mit anderen Vereinen bestehen.“ Die Jungfischer sind an unterschiedlichen Gewässern aktiv. Dazu gehören der Raderacher Weiher, die Brunisach, der Hüttensee in Neukirch, der Hegerweiher zwischen Immenstaad und Kluftern, die Rotach und der Holzweiher zwischen Neukirch und Oberrussenried.

Der Friedrichshafener Angelsportverein trifft sich sechsmal im Jahr zur Jugendversammlung. „Zweimal im Jahr veranstalten wir einen Ausflug zu unterschiedlichen Gewässern, die die Jugendlichen selbst aussuchen dürfen,“ so Stefan Weißenrieder. Auch für den Sommer wird jedes Jahr eine Besonderheit organisiert. Die Jungfischer verbringen einen abenteuerlichen Wochenendausflug inklusive Übernachtung im Zelt. Der Verein veranstaltet zusätzlich einmal im Jahr ein Fischessen mit den Jugendlichen und deren Eltern, an dem den Jungfischern die richtige Verwertung vom selbst gefangenen Fisch beigebracht werde.

Doch nicht nur einzelne Jugendliche sind am Angelsportverein interessiert. Hauptsächlich in den Sommermonaten werden Stefan Weißenrieder und seine Kollegen immer wieder von Schulen angefragt, ob der Verein auch ein Schülerprogramm biete. Aus diesem Grund haben die drei Jugendleiter speziell für Schüler einzweitägige Wasseruntersuchung ins Leben gerufen. Dabei wird den „oft begeisterten Schülern“ Wissenswertes rund um die Gewässer vermittelt. Auch eine praktische Untersuchung von Unterwasserinsekten und Kleinstlebewesen ist dabei.

Nicht nur das Angeln liegt Stefan Weißenrieder als Jugendleiter am Herzen. „Es wird natürlich auch Zeit in den Naturschutz und die Lebensraumverbesserung der Wasserlebewesen investiert. Ebenso wird der richtige Umgang mit der Natur und den Lebewesen über der Wasseroberfläche thematisiert.“

Um sich ein genaueres Bild vom Verein und dessen Tätigkeiten zu machen, lädt der Verein künftige Jungfischer und deren Eltern zum Schnuppertag am Samstag, 11. Mai, ein. Dort bietet der Verein beim Vereinsheim Fischerstüble in der Untereschstraße 7 der Jugend die Möglichkeit, in den Alltag der Angler zu schnuppern. Neben der Vorstellung der Jugendgruppe werde Angelblei hergestellt, Wasseruntersuchungen, Angelmontagen sowie Fischräuchern werden dort angeboten.

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