Feuerwehr und Polizei suchen erfundenen Fahrer

Lesedauer: 2 Min
ARCHIV - 27.07.2015, Osnabrück: ILLUSTRATION - Eine Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. (zu dpa «Eingebrochen,
ARCHIV - 27.07.2015, Osnabrück: ILLUSTRATION - Eine Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. (zu dpa „Eingebrochen, abgestürzt, festgenommen - Kuriose Kriminalfälle 2018“ vom 14.12.2018) (Foto: dpa)
Schwäbische Zeitung

Ein 29-Jähriger hat laut Polizeibericht am Samstagabend zu tief ins Glas geschaut und mit seinem Auto einen Unfall verursacht. Doch damit nicht genug: Er rief auch noch 35 Feuerwehrmänner und einen Polizeihubschrauber auf den Plan, die ein Waldgebiet nach einem Fahrer absuchten, den es offenbar gar nicht gab.

Der junge Mann war um 20.45 Uhr mit seinem Auto auf der B 30 von Meckenbeuren in Richtung Friedrichshafen unterwegs. In einer leichten Linkskurve geriet sein Wagen nach rechts auf den unbefestigten Seitenstreifen, streifte den Bentonsockel eines Wegweisers, rutschte anschließend in den Straßengraben und überschlug sich. Das Auto rutschte auf dem Dach liegend noch etwa 100 Meter über den Geh-/Radweg und kam dann im Wald zum Stehen. Der leicht verletzte Fahrer blieb im Pkw und konnte noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte von mehreren Verkehrsteilnehmern befreit werden, heißt es.

Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 29-Jährigen einen Wert von 1,80 Promille. Anfänglich behauptete der Mann, dass eine weitere Person den Pkw zum Unfallzeitpunkt gelenkt habe. Daher wurde dem Bericht zufolge das Waldgebiet von 35 Mann der Feuerwehr Meckenbeuren/Kehlen abgesucht. Außerdem war auch noch ein Polizeihubschrauber im Sucheinsatz. Ohne Ergebnis.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen