Feste tragen laut Stadt keine Schuld am Zustand des Rasens im Uferpark

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Bauen die Schilder ab: Marcel Noirtin und sein Kollege.
Bauen die Schilder ab: Marcel Noirtin und sein Kollege. (Foto: sap)

Mitten im verdorrten Gelb-Braun des Rasens im Uferpark fallen die wenigen grünen Flächen wahrlich ins Auge. Dort, wo noch vor wenigen Tagen das Küchenzelt zur Verpflegung der Kulturufer-Künstler stand, drängen sich zarte grüne Rasenspitzen, doch sie sind die Ausnahmen. Weit größer sind die Flächen, die durch die Feste und zusätzlich die Hitze belastet wurden: Die zum Teil abgestorbene Grasnarbe wird im Herbst aufgefräst und bei Bedarf neu eingesät, teilt die Stadt mit.

„Der grüne Bereich war mit Holzböden belegt, vielleicht tat ihm das gut“, mutmaßen Marcel Noirtin und sein Kollege. Die beiden Bauhofmitarbeiter montieren in diesem Augenblick, im Nachgang zum Kulturufer, wieder die Ortstafeln. Es scheint, als seien die Uferanlagen in diesem Jahr besonders vom Seehasenfest und Kulturufer beansprucht. Die Stadt versichert, dies sei nicht der Fall. Der Uferpark sei während der diesjährigen Feste ähnlich wie in den Vorjahren belastet worden. „In den Bereichen, in welchen Aufbauten wie Zelte über längere Zeit standen, ist die Grasnarbe abgestorben“, schreibt die Stadt. Wenn der Boden feucht genug sei, also vermutlich im Herbst, werde er aufgefräst. Möglicherweise müsse er dann auch an einigen besonders stark beanspruchten Stellen neu angesät werden.

Das restliche Gras erhole sich in der Regel gegen den Herbst von alleine, wenn regelmäßige und nachhaltige Niederschläge einsetzen, so die Stadt. Die lange Hitze habe ihre Spuren hinterlassen: „Die Grünflächen im Uferpark sehen aufgrund der lang anhaltenden Hitze und der Trockenheit in diesem Jahr etwas beanspruchter aus“, teilt die Stadt mit und geht davon aus, dass sich ein Großteil der Flächen mit Normalisierung der Witterung, von allein erholen wird.

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