Barbara Treichel (links) probiert den Allgäuer Käse bei Milchbäuerin Marlene Mader aus Maierhöfen bei Isny.
Barbara Treichel (links) probiert den Allgäuer Käse bei Milchbäuerin Marlene Mader aus Maierhöfen bei Isny. (Foto: Gunthild Schulte-Hoppe)
Gunthild Schulte-Hoppe

Das lange Warten hat ein Ende: Am Donnerstag ist der neue Feneberg-Markt in der Allmandstraße eröffnet worden. Schon vor Marktöffnung hatte sich eine Schlange gebildet und den ganzen Tag herrschte reger Betrieb.

„So etwas habe ich noch nie erlebt. Die Leute sind unglaublich begeistert, dass sie wieder ohne Aufwand in der Nähe einkaufen können“, sagt Jens Bork, Leiter der Marketingabteilung der Feneberg- Zentrale in Kempten. Gemeinsam mit der Chefin der Unternehmenskommunikation steht er am Infostand und begrüßt die Gäste. „Wir sind sehr willkommen“, sagt Sonja Kehr. „Und wir bekommen immer wieder gesagt, wie schön es ist, wieder einen Nahversorger im Viertel zu haben.“ Ein Paar hatte sogar einen Blumenstrauß zur Begrüßung mitgebracht. Zur Erinnerung: Ende 2016 hatte der Lebensmittelmarkt „Musso“ geschlossen, weil das Gebäude einem Fränkel-Neubau weichen musste.

„Wir sind gottfroh, dass es in der Nähe wieder einen vernünftigen Supermarkt gibt“, sagt Nordstadt-Bewohner Winfried Renner, der mit seiner Frau zum Einkaufen gekommen ist. Am Eröffnungstag sind auch regionale Erzeuger vertreten, die an Ständen über ihre Produktionsmethoden informieren und „Probiererle“ für die Kunden bereithalten.

Im Gespräch mit der Stadt

Die meisten Kunden sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Einkaufen gekommen. Der Bordstein ist vollgestellt mit Fahrrädern. Geht es nach Peter Buck, Geschäftsführer der Fränkel AG, der das neue Wohn- und Geschäftshaus gehört, soll sich das bald ändern. „Wir sind im Gespräch mit der Stadt“, sagt er. Gemeinsam wolle man eine Lösung für Fahrradabstellplätze finden.

„Der Feneberg ist toll für die Nordstadt“, findet Barbara Treichel. Ihr erster Eindruck? „Sehr gut, ein großes Sortiment.“ Sie denkt dabei auch an ihre Tante, die in der Nähe im betreuten Wohnen lebt. „Die freut sich, dass sie nicht mehr weit laufen muss.“

Die überwältigende Resonanz am Eröffnungstag hätte sich bereits angedeutet, sagt Peter Buck. Bereits im Vorfeld hätte es viele Anfragen nach dem Eröffnungstermin gegeben.

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