Der Vorstand ist zu neuen Taten bereit (von links): Reinhard Näthe (Kassierer), Monika Nowald (neue Geschäftsstellenleiterin), R
Der Vorstand ist zu neuen Taten bereit (von links): Reinhard Näthe (Kassierer), Monika Nowald (neue Geschäftsstellenleiterin), Robert Heske (Vorsitzender), Dorothea Süssmann (zweite Vorsitzende) und Barbara Kamleitner (Schriftführerin). (Foto: Renate Habermaas)
Renate Habermaas

Bei seiner 86. Mitgliederversammlung am Freitagabend hat der Hauptverein des FC-Kluftern im Vereinsheim eine positive Bilanz des vergangenen Jahres gezogen und neue Projekte für das jetzige Vereinsjahr vorgestellt. Bei den Wahlen wählten die Mitglieder die ausscheidende Geschäftsstellenleiterin Dorothea Süssmann in die Position der zweiten Vorsitzenden und bestätigten den Kassier Reinharg Näther im Amt.

Mit der Vorstellung der sechs Abteilungen zeigte der Verein, dass er für jedes Alter ein breites Sportangebot im Ort abdeckt. Während die jungen Mitglieder im Fußball, Handball und Turnen mit speziellen Angeboten versorgt werden, gedeiht mit der Abteilung Trimmsport das Angebot für die Senioren.

Ein Ziel des vergangenen Jahres war die Aufbereitung der Homepage und seit vier Wochen sei man mit einem Instagram-Konto für die Werbung neuer Mitglieder gewappnet. „Wir wollen zeigen, was der FC-Kluftern zu bieten hat“, ermunterte Robert Heske die Mitglieder aller Abteilungen, Beiträge für diese Plattform zu liefern. Für das neue Portal der Stadt „Schnupperkurs.de“, bei dem sich sporttreibende Vereine vorstellen können, wolle man ebenso einen Beitrag liefern, zumal die Beteiligung kostenlos sei.

„Wir sind der mitgliedsstärkste Verein von Kluftern“, sagte Kassierer Reinhard Näther zu dem aktuellen Stand von 1141 Mitgliedern, der seit den letzten Jahren konstant geblieben ist. Dabei sei die Abteilung Turnen die stärkste Abteilung, die gleich von der Abteilung Fußball gefolgt wird. Bei der Altersverteilung im Verein zeigte die Statistik von Näther, dass die fünf- bis neunjährigen Kinder den größten Balken ausmachten, aber mit der Mitgliedschaft von drei über 90-Jährigen, dass der Verein auch für ältere Senioren attraktiv ist.

Lediglich die Finanzen seien strapaziert, im vergangenen Jahr besonders durch die Abteilung Fußball, die infolge des heißen Sommers und der Trockenheit für die Bewässerung des Fußballfeldes 10 000 Euro ausgab. „Das Pflegen des Fußballfeldes ist für uns eine Grundvoraussetzung“, sagte Thomas Rauber, der die Abteilung Fußball leitet. Alexander Ebe, der den Ortsvorsteher an diesem Abend vertrat, bezeichnete die Arbeit des Vereins als eine „tadellose Arbeit“ und wies darauf hin, dass die Stadt Friedrichshafen mit einem jährlichen Zuschuss von 23 000 Euro einen erheblichen Beitrag zu den Finanzen leiste.

Mit dem Internetauftritt und dem Angebot von Arbeitsgemeinschaften in der Schule wolle man neue Mitglieder werben. Im Ausblick sprach der Vorsitzende Robert Heske von der Vision eines Multifunktionssandplatzes, der sich für vier unterschiedliche Sportarten schnell umbauen lasse. „Auf diesem Platz könnte man schöne Sommerturniere stattfinden lassen“, sagte Heske zu dem Projekt, mit dem man den Verein noch attraktiver machen wolle.

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