Faustballer des VfB Friedrichshafen sichern den Klassenerhalt

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Mit einem starken Heimauftritt zum souveränen Klassenerhalt. Das Landesligateam des VfB Friedrichshafen v.l.n.r., stehend: Const
Mit einem starken Heimauftritt zum souveränen Klassenerhalt. Das Landesligateam des VfB Friedrichshafen v.l.n.r., stehend: Constantin Alle, Mario Müller, Jens Riedel; knieend: Reiner Müller, Betreuer Alexander Paul und Marc Gerhardt. (Foto: Vfb Friedrichshafen)
Schwäbische Zeitung

Mit einem furiosen Schlussspurt haben die Faustballer des VfB Friedrichshafen die Hallensaison 2019/20 beendet. Beide Wettkampfteams punkteten beim Saisonfinale und sicherten sich damit den angestrebten Klassenerhalt.

Eine starke Performance zeigte das Landesligateam in der Bodenseesporthalle. Vor heimischem Publikum erwischten die Häfler einen Sahnetag und vertrieben mit Siegen gegen Oberlenningen und Bissingen das Abstiegsgespenst endgültig. In der Auftaktpartie überrollte der VfB Friedrichshafen II den TSV Oberlenningen beim 3:0-Sieg (11:3/11:3/11:1) förmlich. Zu keinem Zeitpunkt konnten die Gäste den Häflern Paroli bieten und müssen damit wohl für die Bezirksliga planen.

Im zweiten Spiel ging es gegen den Tabellenvorletzten TV Bissingen. Trotz einiger Umstellungen knüpften die Häfler im ersten Satz an die Leistung aus dem Auftaktmatch an. Im zweiten und dritten Satz stemmte sich Bissingen dann aber mit aller Kraft gegen die Niederlage. Trotz einiger Wackler im Spielverlauf behielt der VfB jedoch die Nerven und setzte sich am Ende klar mit 3:0 (11:4/11:9/11:9) durch. Damit war der souverän herausgespielte Klassenerhalt unter Dach und Fach.

Auch die erste Mannschaft durfte am Ende jubeln. Beim Abstiegsfinale in der Verbandsliga in Stammheim war die Ausgangslage für das VfB-Team um Kapitän Fabian Schmidt klar: Mit einem Sieg aus den Partien gegen Lindau und Stammheim bleibt der VfB Friedrichshafen sicher in der Verbandsliga.

Dementsprechend konzentriert starteten die Häfler in das Auftaktspiel gegen den Lokalrivalen vom TSV Lindau. Im ersten Satz hielten die Inselstädter gut dagegen und zwangen den VfB in die Verlängerung. Dort hatten die Seehasen dann aber das bessere Ende für sich. Damit stand Lindau, das sein Auftaktmatch gegen Stammheim verloren hatte, bereits gehörig unter Druck. Und der VfB Friedrichshafen spielte sich nun frei. Nachdem auch der zweite Satz auf das Konto der Häfler ging, war bei Lindau endgültig die Luft raus und mit dem 3:0-Sieg (12:10/11:8/11:4) war der Klassenerhalt bereits gesichert.

Im abschließenden Spiel gegen den TV Stammheim wurde dann noch einmal durchgewechselt, um allen Spielern Spielpraxis zu geben. Dabei verloren die Häfler gegen stark aufspielende Hausherren jedoch etwas den spielerischen Faden. Und Stammheim stemmte sich mit aller Kraft gegen den drohenden Abstieg. Mit einem bundesligaerfahrenen Hauptangreifer und dem Heimpublikum im Rücken drehten die Hausherren zum Saisonende noch einmal richtig auf. Und so musste der VfB Friedrichshafen zum Abschluss, trotz starker Gegenwehr, noch eine 0:3-Niederlage (7:11/12:14/10:12) hinnehmen. Die konnte jedoch die Freude über den letztlich verdienten Klassenerhalt nicht trüben.

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