Fährpreise passen sich dem Wechselkurs an

Fährpreise passen sich dem Wechselkurs an
Fährpreise passen sich dem Wechselkurs an
Schwäbische Zeitung

(ras/sz) - Die Schweizer Fränkli machen nicht nur den Urlaubern zu schaffen, jetzt schlagen sie sich auf die Entwicklung des Fährpreises nieder. „Die Entwicklung des Schweizer Franken hat bei den Betreibern der Bodenseefähre Friedrichshafen-Romanshorn, insbesondere bei der schweizerischen SBS Schifffahrt AG, zu großen Schwierigkeiten geführt. Die Fahrgäste haben die Möglichkeit, in Euro oder in Schweizer Franken zu bezahlen. Da bereits im Herbst 2010 die Preise und somit auch der Wechselkurs im Tarifsystem festgelegt wurden, ist es inzwischen zu einem großen Missverhältnis zwischen den beiden Tarifen gekommen. Dies hat dazu geführt, dass Schweizer Fahrgäste meist in Euro bezahlen. Ein großer Teil der Betriebskosten muss jedoch in Schweizer Währung bezahlt werden“, beschreibt die Sprecherin der BSB, Silke Rockenstein die Problematik. Um diese Situation zu stoppen, haben SBS und BSB sich darauf geeinigt, die Verzerrung des Wechselkurses so anzupassen, dass die Schweizer wieder in ihrer Währung bezahlen. Dazu wird ab Ende August der Frankenpreis nach unten korrigiert und der Europreis angehoben. So steigt der Preis für einen Pkw unter fünf Metern von 22 Euro auf 23,60 Euro und sinkt von 34,70 SFR auf 30,20 SFR. Die SBS ruft ihre Schweizer Fahrgäste auf, ihr Ticket in Franken zu bezahlen und so dem Unternehmen und den Mitarbeitern solidarisch zu helfen, den Schaden zu begrenzen. Die Anpassung des Eurobetrags erfolgt zudem aufgrund gestiegener Betriebskosten. Bis Ende des Jahres bieten SBS und BSB einen Sonderpreis für ihre Fahrgäste im PKW an: Der Fahrer bezahlt für sich und sein Fahrzeug, alle weiteren Insassen des Fahrzeugs erhalten 50 Prozent Rabatt auf den Vollpreis.

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