Für HSG-Handballerinnen geht’s um alles

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Auch sie wird ihrer HSG Friedrichshafen-Fischbach beim Rückspiel in Ehingen nicht aushelfen können: Carina Pilsner (am Ball).
Auch sie wird ihrer HSG Friedrichshafen-Fischbach beim Rückspiel in Ehingen nicht aushelfen können: Carina Pilsner (am Ball). (Foto: alho)

Während Handball-Bezirksligameister HSG Friedrichshafen-Fischbach I auch sein letztes Rückrundenspiel ohne Niederlage beenden möchte, könnte sich das Häfler Frauenteam eine solche gegebenenfalls sogar leisten – vorausgesetzt, sie fällt im Relegationsrückspiel um den Ligaverbleib in der Bezirksliga nicht zu hoch aus.

TSG Ehingen-Donau – HSG Friedrichshafen-Fischbach (Sonntag, 17.30 Uhr, Sporthalle Längenfeld in Ehingen): Mit verändertem Kader und einer gehörigen Portion Respekt machen sich die Häfler Handballerinnen am Sonntagnachmittag auf den Weg an die Donau. Dort gilt es, an die gute Leistung beim 24:16-Hinspielsieg in der Relegation um den Klassenverbleib in der Bezirksliga anzuknüpfen. Ehingen ist zu Hause aber eine Macht und dürfte zudem die Harzdose auspacken. „Uns ist bewusst, dass das ein richtig hartes Stück Arbeit wird. Wir müssen einen kühlen Kopf bewahren und sollten wieder eine stabile Abwehr stellen“, betont HSG-Coach Damir Turnadzic, der – im Vergleich zum Hinspiel – auf einige Stammkräfte verzichten muss. „Egal, wer schlussendlich spielen wird: Wir werden alles geben und hoffen, dass uns auch ein paar Fans nach Ehingen begleiten.“ Sollte Ehingen den Acht-Tore-Rückstand aufholen, stünden sie in der Bezirksliga, während der HSG dann der bittere Gang in die Bezirksklasse bevorstünde.

HSG Friedrichshafen-Fischbach I – TG Biberach II (Samstag, 19.30 Uhr, Bodenseesporthalle): „Nachdem wir seit elf Spielen und in der gesamten Rückrunde ungeschlagen sind, möchten wir dieses Spiel natürlich auch noch gewinnen, um das Dutzend voll zu machen“, blickt HSG-Coach Rolf Nothelfer voraus. „Meine Jungs haben zuletzt eine tolle Einstellung gezeigt und mit einer stabilen Abwehr sowie im Tempospiel überzeugt. Wir möchten unseren Fans noch einmal als Dankeschön einen Sieg schenken.“ Doch egal, wie es gegen Biberach II ausgeht, die Meisterschaft ist der Häfler Spielgemeinschaft nicht mehr zu nehmen, auf den sofortigen Wiederaufstieg in die Landesliga wollen die Häfler anschließend mit den Fans anstoßen.

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