Willy und Liane Pitzner (Dritter und Fünfte von Links) können anwesende Jubilare beglückwünschen. Dies sind: Leonardo und Irene
Willy und Liane Pitzner (Dritter und Fünfte von Links) können anwesende Jubilare beglückwünschen. Dies sind: Leonardo und Irene de Stefano, Christine Schadow und Karl Peter (von links). (Foto: Michael Tschek)
Michael Tschek

Der Sozialverband Deutschland - Ortsverband Friedrichshafen (SoVD-FN) hat das Jahr 2018 mit einer besinnlichen Feier am Samstag im Gasthof „Heuschober“ begangen. Der Vorsitzende Willy Pitzner erinnerte an ein ereignisreiches und spannendes Jahr, in dem auch das 60-jährige Jubiläum gefeiert wurde. Für alle Anwesenden bestand sehnlichst der Wunsch nach einem Weihnachten wie es früher einmal war. Einen weihnachtlich festlich geschmückten Gastraum fanden die Mitglieder des SoVD-Friedrichshafens vor für ihre Jahresabschlussfeier im Advent.

Das vom Gastwirt pompös hergerichtete Buffet mit italienischen Spezialitäten musste allerdings noch warten, denn zuvor gab der Vorsitzende Willy Pitzner den Gastrednern das Wort, um anschließend einen Rückblick auf das Jahr 2018 und einen Ausblick auf das Jahr 2019 zu geben.

Michaela Wenk, Amtsleiterin vom Versorgungsamt-Behinderte und Vertreterin von Landrat Lothar Wölfle berichtete von einem spannenden Jahr in ihrem Ressort. Insgesamt 24 000 Unterlagen von Menschen mit Behinderungen seien von Papier auf Digital umgestellt worden. Damit könne man jetzt „effizienter arbeiten“, sagte sie. Keine Hektik und ein kleines Stück mehr an Menschlichkeit wünsche sie sich gerade jetzt in der Weihnachtszeit. „Für die Menschlichkeit in ehrenamtlicher Tätigkeit stehen Sie“, sagte sie an Pitzner gewandt.

In Vertretung von Oberbürgermeister Andreas Brand und Bürgermeister Andreas Köster überbrachte Stadtrat Erich Habisreuther die Grußworte an den Verband. „Sie verstehen sich als Vertreter, das Wort Beschützer wäre sogar noch besser angebracht, der sozial benachteiligten Menschen“, sagte Habisreuther. Das Motto „Taten statt Worte“ würde als Leitgedanke für den Verband stehen. Willy Pitzner und seinen Mitarbeitern wünschte er für die Zukunft Kraft, Stärke und Optimismus.

Die Vertreter der benachbarten Ortsverbände im Bezirk Bodensee-Alb schlossen sich den Grußworten an. Trotz des erfreulichen 60-jährigen Bestehens sei 2018 ein „schweres Jahr gewesen“, sagte der Vorsitzende. Gründe dafür seien einmal die Auflösung des Ortsverbandes Meckenbeuren gewesen und zum anderen die Schwierigkeit, ehrenamtliche Helfer zu finden. Trotzdem versprach er, auch in Zukunft, den Dienst am Menschen mit aller Kraft fortzuführen.

Bei gemeinsam gesungenen Weihnachtsliedern und einem nachdenklichen Gedicht zu Weihnachten, vorgetragen von Uschi Jamieson-Wick, wurde bei angeregten Gesprächen zusammen gesessen.

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