Erfolgsgeschichte soll im Neubau fortgesetzt werden

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Erster Spatenstich für ein Projekt der HKH Immobilienverwaltung in Allmannsweiler: Über mehr Platz für Mitarbeiter und Gerätscha
Erster Spatenstich für ein Projekt der HKH Immobilienverwaltung in Allmannsweiler: Über mehr Platz für Mitarbeiter und Gerätschaften freut die sich die Häfler STZ GmbH (von links): Wolfgang Kuhn (Kuhn Bau GmbH), Professor Reinhold Holbein und Benjamin Kröger (beide STZ), Tobias Wedi (Wirtschaftsförderung der Stadt Friedrichshafen) und Helmut Klopfer (BW-Bank). (Foto: Brigitte Geiselhart)
Brigitte Geiselhart

Zufriedene Gesichter – und das trotz des Regens, der beim Fototermin reichlich vom Himmel fiel. Mit dem ersten Spatenstich nimmt ein Projekt der HKH Immobilienverwaltung so richtig Fahrt auf. In der Spatenstraße in Allmannsweiler wird auf einer Grundstücksgröße von 2045 Quadratmetern ein zweigeschossiges Geschäftsgebäude mit einer Gesamtnutzungsfläche von 725 Quadratmetern entstehen. Beauftragte Baufirma ist die Kuhn Bau GmbH aus Bad Wurzach.

Freude vor allem auch bei der „Steinbeis-Transferzentrum Werkstoffe Korrosion und Korrosionsschutz GmbH“ (STZ). Das Forschungszentrum, das vor 20 Jahren von Reinhold Holbein gegründet wurde, hat seinen Stammsitz im Häfler Gewerbegebiet Rohrbach – den sie auch nach wie vor behalten wird. Dringend benötigter Platz wird jetzt aber geschaffen – für Mitarbeiter und für wichtige Gerätschaften und Labore. Nicht zuletzt sieht man von Seiten der Firmenleitung auch die Chance für eine personelle Erweiterung. Eine Entscheidung, die man auch in der Stadt sehr begrüßt. „Wir sind froh darüber, dass wir der STZ die Möglichkeit bieten können, das Unternehmen in Friedrichshafen weiterzuentwickeln“, sagt Tobias Wedi von der Stabstelle Wirtschaftsförderung der Stadt Friedrichshafen.

Die STZ beschäftigt derzeit 16 Mitarbeiter. „Die praxisnahe Forschung, Werkstoff- und Schadensanalytik, sowie Schulungsangebote sind nur ein kleiner Teil unseres Dienstleistungsangebots“, betont Holbein. „Die klassische Werkstoffprüfung wie Zugprüfung, Metallographie und Rasterelektronenmikroskopie sind ebenfalls Teil der Ausstattung, wie Korrosionsprüfungseinrichtungen, elektrochemische oder weitere Prüfverfahren.“ Das Unternehmen biete außerdem innovative Lösungen und Beratungen zum neuesten Stand der Werkstoff- und Oberflächentechnologie – von der additiven Fertigung bis zur werkstofftechnischen Mikroanalytik. „Die Erfolgsgeschichte des STZ kann nun bald im Neubau fortgesetzt werden“, blicken Firmengründer Reinhold Holbein und Geschäftsführer Benjamin Kröger mit großer Vorfreude voraus. Pläne für einen zweiten Bauabschnitt, der mittelfristig realisiert werden soll, sind bereits angedacht.

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