Entscheidung um Badeverbot am Bodensee fällt am Mittag

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Digitalredakteur

Nach der Verunreinigung mit Abwässern und Fäkalien im Bodensee soll am Freitagmittag ab etwa 13 Uhr die Entscheidung fallen, ob das Badeverbot in Manzell und in Fischbach aufgehoben wird.

Derzeit warte man noch auf eine Mitteilung des zuständigen Gesundheitsamts, teilte Robert Schwarz, Pressesprecher des Landratesamts im Bodenseekreis, auf Anfrage von schwäbische.de mit.

Wegen eines verstopften Abflusskanals waren tagelang ungefilterte Abwässer - unter anderem aus dem nahen Klinikum - in den Bodensee gelangt. Im Wasser wurden massiv erhöhte Konzentrationen von Kolibakterien und chemische Verunreinigungen nachgewiesen. 227 Schwimmer haben sich bislang beim Gesundheitsamt mit Erkrankungen gemeldet.

Mehrere Fälle von Norovirus-Infektionen und eine Salmonellenvergiftung konnten festgestellt werden. Die Dunkelziffer dürfte höher sein.

Die Verstopfung wurde bereits am Mittwoch, 24. Juli, entfernt. Danach waren zunächst Badeverbote bis zum Freitag, 02. August, ausgesprochen worden.

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