„Kommen-Schauen-Mitnehmen“, ist das Motto der nun vierten Tauschbörse in der Häfler Festhalle.
„Kommen-Schauen-Mitnehmen“, ist das Motto der nun vierten Tauschbörse in der Häfler Festhalle. (Foto: Christian Lewang)
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„Kommen-Schauen-Mitnehmen“ hieß die Devise am Samstagmittag bei der „Häfler Tauschbörse“ in der alten Festhalle an der Scheffelstrasse. So lohnte es sich die Tage zuvor für viele, einmal den eigenen Keller oder Dachboden zu durchforsten, um sich von Dingen zu befreien, die einfach nicht mehr gebraucht werden, aber von Anderen vielleicht schon lange von gesucht werden.

Das Zauberwort heißt „Warentauschbörse“, und das Prinzip ist einfach: Dinge die zu schade zum Wegwerfen, aber noch gut genug zum Verschenken sind, in der Zeit von 10 bis 12 Uhr am Veranstaltungstag abgeben und die 16 Helfer um die Organisatoren Michaela Leidig und Stefan Stoeßel vom Abfallwirtschaftsamt Bodenseekreis kümmern sich um die Kategorisierung und Ablage auf den dazugehörigen Waren-Tischen.

Um Punkt 12 Uhr öffnen sich so dann die Holztüren zur Festhalle und der große „Run“ auf nützliche Alltagshelfer von früher, Spielzeug in allen Variationen, Bücher, Elektrogeräte jeglicher Bauart, Daten- und Musikträger und Bücher beginnt. Alles für umme – da machte der „Häfler Sparfuchs“ viele Schnäppchen – so viel die Hände tragen konnten.

Stefan Stoeßel, Leiter des Abfallwirtschaftamts im Landratsamt Bodenseekreis, freut dabei besonders die Müllvermeidung und der damit verbundene Klimaschutz, was einer Nachhaltigkeit im Umgang mit Ressourcen entgegenkomme. Bereits gefertigte Produkte würden einem zweiten Produktlebenszyklus erhalten, ohne dass hierbei neue Rohstoffe aufgewendet werden müssen. Übrigens: Keine 20 Minuten nach der Saalöffnung, waren gefühlt 70 Prozent der Tauschbörsen-Artikel von den Interessierten „eingetütet“.

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