Die Schüler der Mädchen- und Jungenrealschule St. Elisabeth proben für „Tessi – gemobbt“.
Die Schüler der Mädchen- und Jungenrealschule St. Elisabeth proben für „Tessi – gemobbt“. (Foto: lys)
Lydia Schäfer

Aufführungen sind am Samstag, 14. Juli und Montag, 16. Juli. Beginn ist jeweils um 10 Uhr vormittags in der MJRS St. Elisabeth.

Die Proben laufen auf Hochtouren: Gut 120 Schüler der Mädchen- und Jungenrealschule St. Elisabeth sind am Musical „Tessi – gemobbt“ beteiligt. Am Seehasensamstag und -montag zeigen sie jeweils um 10 Uhr die Geschichte der Schülerin Tessi, die als Mobbingopfer einen dramatischen Ausweg finden will, doch mithilfe ihrer Mutter und Freunden wieder ins Leben zurück findet. Ein Stück über Mobbing und Freundschaft.

Die 14-jährige Tessi kommt in eine neue Klasse. Ihr Vater ist gestorben und ihre alleinerziehende Mutter musste wegen einer Arbeitsstelle in eine neue Stadt ziehen. Das sensible Mädchen vermisst ihren Vater und spricht oft im Traum mit ihm. Tessi findet eine neue Freundin, wird aber auch zum Opfer eines Zickenkrieges, als Bandleader Danny sie als Sängerin für seine Musikband entdeckt. Das kann Ex-Sängerin Josey mitsamt ihrer Mädchenclique nicht auf sich sitzen lassen. Wie wird man die ungeliebte Konkurrentin los? Heutzutage kurzerhand mithilfe der sozialen Medien. Tessi wird zum Mobbingopfer und beschließt, auf dramatische Weise ihrem Leben ein Ende zu bereiten, doch letztendlich kann sie gerettet werden und ihre Mitschüler werden sich bewusst, wie sehr mit einem angeblichen sozialen Massenmedium Menschen verletzt können.

Ein modernes Thema, das die Schule gewählt hat. Über Andere in den sozialen Medien herziehen oder sie sogar demütigen nennt man im Fachjargon Cyber-Mobbing und geht über Schikanen zwischen Schülern auf dem Pausenhof hinaus. Denn hier gibt es keine Pausenaufsicht, die dazwischen gehen kann oder als direkter Ansprechpartner da ist. Demütigungen im virtuellen Raum können anonym gestreut werden und gleichzeitig eine breite Masse erreichen. Ein großes Thema und theatrale Mittel bieten die Chance, Jugendliche dafür zu sensibilisieren. Beim St.-Elisabeth-Musical profitieren davon nicht nur die Darsteller, der Chor und das Vokalensemble als aktive Teilnehmer davon, sondern auch die Schüler hinter den Kulissen. Denn alle Arbeiten wie Technik, Maske und Bühnenaufbau liegen in den Händen der Schüler. Die Regie führen die Lehrerinnen Karin Bank und Uta Schubert, Juliane Rauch leitet den Chor und stellvertretender Schulleiter Ulrich Meister begleitet das Vokalensemble.

Aufführungen sind am Samstag, 14. Juli und Montag, 16. Juli. Beginn ist jeweils um 10 Uhr vormittags in der MJRS St. Elisabeth.

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