Eigentlich sollte er nur kontrolliert werden: Junger Mann flieht in Friedrichshafen vor der Polizei

 Die Bundespolizei wollte den Mann nur kontrollieren, er aber setzte sich zur Wehr.
Die Bundespolizei wollte den Mann nur kontrollieren, er aber setzte sich zur Wehr. (Foto: Angelika Warmuth)
Schwäbische.de

Beamte des Bundespolizeireviers Friedrichshafen haben am Mittwochnachmittag einen Mann festgenommen. Nach seiner Flucht vor der beabsichtigten Kontrolle hatte er sich den eingesetzten Polizisten widersetzt.

Der deutsche Staatsangehörige sollte am Stadtbahnhof Friedrichshafens polizeilich überprüft werden, nachdem er aus Richtung Lindau mit dem Zug auf Bahnsteig 1 angekommen war. Unvermittelt floh er jedoch vor den Beamten und verließ den Bahnhof in Richtung Uferpromenade. Zu Fuß nahm die eingesetzte Streife die Verfolgung auf, konnte den 21-Jährigen aber zunächst nicht einholen. Sie bekamen jedoch rasch Unterstützung der Bundes- und Landespolizei.

Flucht ins GZH

Als der Mann wenig später im Uferbereich entdeckt wurde, flüchtete er ins Graf-Zeppelin-Haus. Durch eine Streife der Bundespolizei gestellt, versuchte der junge Mann vehement, sich loszureißen und musste schließlich zu Boden gebracht und gefesselt werden.

Klage über Schmerzen

Auf der Dienststelle klagte er im weiteren Verlauf über Brustschmerzen sowie Schmerzen im Knie. Verletzungen konnten durch den herbeigerufenen Rettungsdienst nicht festgestellt werden. Die eingesetzten Polizisten blieben ebenfalls unverletzt.

Reise fortgesetzt

Seine Reise konnte der junge Mann nach einer Anzeigenaufnahme fortsetzen. Die Bundespolizeiinspektion Konstanz ermittelt nunmehr wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Weitere Gründe der anfänglichen Kontrolle gibt es seitens der Polizei nicht.

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