Ehrenamtliche fahren zum schiefsten Hotel der Welt

Lesedauer: 2 Min

 Die Reisegruppe vor dem Ulmer Schwörhaus
Die Reisegruppe vor dem Ulmer Schwörhaus (Foto: Bruderhaus Diakonie)
Schwäbische Zeitung

Die Ehrenamtlichen bilden eine wichtige Säule im täglichen Betrieb des Gustav-Werner-Stifts und des Wilhelm-Maybach-Stifts Friedrichshafen. Als Anerkennung sind alle von Diakon Ulrich Gresch, Regionalleiter der Bruderhaus Diakonie, zu einer Ausflugsfahrt eingeladen worden. Über 60 Ehrenamtliche der Pflegeheime und erstmals auch vom neuen Haus Vitalis und dem Allmand Carré, fuhren früh morgens mit dem Reisebus nach Ulm. Unser Bild zeigt die Gruppe vor dem Schwörhaus. Dort erwartete sie Stiftungsrat Martin Bauch, der mit seiner Ortskenntnis durch die historische Innenstadt führte. Zu Fuß ging es durch das mittelalterliche Fischerviertel. Mit seinen historischen Bauten, verwinkelten Gassen, steinernen und hölzernen Brücken und gemütlichen Restaurants einen Besuch wert. Eine Kuriosität des Fischerviertels stellt das Schiefe Haus dar, das seit der Restaurierung im Jahr 1995 als Hotel genutzt wird und als das schiefste Hotel der Welt gilt. Dem normalen Ulm-Besucher eher unbekanntsein dürfte die Bundesfestung der Stadt, die 200 mal 130 Meter große Wilhelmsburg. Geplant und erbaut wurde die Festung als zentraler süddeutscher Waffenplatz des Deutschen Bundes von 1842 bis 1859 unter dem Festungsbaudirektor und damaligen Oberst Moritz von Prittwitz. Sie zählt heute zu Europas größten Festungsanlagen. Bei der Errichtung waren bis zu 10 000 Arbeiter verschiedenster Nationen tätig. Nicht fehlen durfte zum Abschluss natürlich das Ulmer Münster. Foto: Bruderhaus Diakonie

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen